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ForumF-Kommentar

Zwischen Abnehmen und mehr Bewegung

Das Abfragen von Neujahrsvorsätzen gehört mittlerweile zu demoskopischen Standard. Alle Jahre wieder werden darin die gesellschaftlich relevanten „Tugenden“ sichtbar, wie etwas das Abnehmen, das Abgewöhnen des Rauchens und das Postulat von mehr Bewegung in frischer Luft. Doch seit geraumer Zeit werden auch die finanzwirtschaftlichen Vorhaben abgefragt. Mehr Information, öfters ein Blick auf den Kontoauszug, mehr Kontakt mit der Bank, endlich das Kümmern um mehr Eigenvorsorge und – der Dauerbrenner des persönlichen Finanzgelöbnisses – keine Überziehungen mehr auf dem Konto. Zumindest weniger, als im Vorjahr. Doch was sind die tiefer greifenden Erkenntnisse aus solchen Befragungen?

Integral‐Umfrage: Ambitionierte Vorsätze für das „Finanzielle“

Bei den Vorsätzen der Österreicher für 2018 geht es nicht nur um das Abgewöhnen des Rauchens und mehr Bewegung. Wenn es denn so kommt, so ist das Vorhaben sensationell: Fast jeder Österreicher (97 Prozent) hat für das neue Jahr Vorsätze in Sachen Finanzen gefasst. Das Resümee aller gutgemeinten Absichten: Zukünftig disziplinierter mit Geldangelegenheiten umzugehen. Bei den Bankservices wollen die Bürger vor allem Online‐Banking und Selbstbedienungsbereiche, aber auch Beratungsgespräche in der Filiale verstärkt nutzen. Im Anlagebereich werden die Österreicher vermehrt auf Sparbuch und Wertpapiere setzen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von Integral im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen hervor.

FMA‐Bericht Versicherungen: Tendenz leicht steigend

Kein Boom, aber eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung charakterisiert den Geschäftsverlauf der heimischen Assekuranzen. Die österreichischen Versicherungsunternehmen verzeichneten im dritten Quartal 2017 eine Erhöhung des Prämienvolumens von +0,82 % auf 3,84 Milliarden Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Diese resultierte aus einer Erhöhung des Prämienvolumens in den Sparten Schaden‐ und Unfallversicherung von +3,34 % auf 7,24 Milliarden Euro sowie in der Krankenversicherung +3,81 % auf 1,60 Milliarden Euro. In der Sparte Lebensversicherung wurde ein Rückgang um 5,67 % auf 4,23 Milliarden Euro verzeichnet. Dies hat die Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA ermittelt.

Mastercard auf der „Streif“: Fokus auf smart tourism

Die legendären Hahnenkammrennen locken jedes Jahr das Who‐is‐Who aus Wirtschaft, Sport und Tourismus aus der ganzen Welt nach Kitzbühel. Alljährlich konzentrieren sich dabei alle Kommunikationsmaßnahmen auf die sportliche Seite, doch die wirtschaftlichen Faktoren eines solchen Mega‐Events werden kaum erwähnt. Mastercard ändert das nun und beleuchtet unter dem Thema „smart tourism“ beim Mountain Peak | The Winter Sports Summit in Kitzbühel wie Tourismusregionen von Digital Payment und geschicktem Datenmanagement jetzt und künftig profitieren können.

Allianz: ‚Die Bullen halten die Balance‘

Im Rahmen des vierteljährlich vorgelegten Allianz Invest Quaterly geben die Analysten der Allianz Invest KAG, Christian Ramberger und Doris Kals, einen durchweg „positiven Wirtschaftsausblick – wenngleich mit einigen Unsicherheitsfaktoren. Trotz des mittlerweile längsten Bullenmarktes für Aktien seit 50 (!) Jahren sehen die Allianz‐Analysten „weiter Potenzial“ in Aktien und empfehlen Aktien „trotz teurer Bewertung überzugewichten“. Die globale Konjunkturentwicklung soll auch 2018 um die 2 Prozent betragen – „das spricht für risikoreichere Anlagenklassen, auch wenn diese teilweise bereits hoch bewertet sind“. Da im Euroland die EZB bis Ende 2018 ihre Anleihenkäufe, wenngleich reduziert, fortsetzen will, wird empfohlen, Staatsanleihen unterzugewichten.

VBV veranlagt 3,5 Milliarden aus Abfertigung NEU

Seit dem Start der Abfertigung NEU vor nunmehr 15 Jahren in Österreich schreibt die VBV – Vorsorgekasse zahlreiche Erfolge. „Wir erwirtschaften seit unserer Gründung die langfristig beste Performance der Branche für unsere Kunden. Aus 100 Euro im Jahr 2003 wurden bis Ende 2017 rund 154 Euro. Seit Veranlagungsbeginn investieren wir nach strengen ethischen, ökologischen und sozialen Kriterien“, betont Vorstandsvorsitzender Heinz Behacker, denn die Kunden seien bei ihrer persönlichen Vorsorge immer anspruchsvoller.

Todesfall: Noch viele Hinterbliebene unversorgt

Eine ausreichende finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen durch den Staat beziehungsweise durch Angehörige sehen nur wenige Befragte der aktuellen Umfrage der Wiener Städtischen Versicherung. Vor allem Frauen beschäftigen sich mit den finanziellen Risiken im Ernstfall. Neun von zehn Befragten sind der Meinung, dass Hinterbliebene im Ablebensfall durch den Staat nicht ausreichend finanziell abgesichert sind. Auch die Unterstützung durch Angehörige wird von den Österreichern als gering eingeschätzt. Dennoch haben 42 Prozent für den Todesfall (noch) nicht vorgesorgt. Für mehr als ein Fünftel von ihnen kommt der Abschluss einer Risikoablebensversicherung in Frage, wobei sich 20 bis 39‐Jährige am interessiertesten zeigen. Vor allem die sehr günstige Prämie überzeugt. Das hat eine, von der Wiener Städtischen beauftragte, Umfrage ergeben.

Reinhold Mitterlehner im AR der OÖ Versicherung

Die Aufsichtsgremien der Oberösterreichischen Versicherung haben jüngst personelle Veränderungen beschlossen. Neue Mitglieder im Aufsichtsgremium sind DI Karl Fischer, Geschäftsführer der Saatbau Linz, Vizekanzler a.D. Dr. Reinhold Mitterlehner und Mag. Stefan Sandberger, Vorstandsdirektor Raiffeisenlandesbank OÖ.
KR Mag. Dr. Rudolf Trauner, ehemaliger Präsident der WK OÖ, der Direktor der OÖ–Landwirtschaftskammer, Ing. Mag. Friedrich Pernkopf, und Dr. Georg Starzer, ehemaliger Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ, haben den Aufsichtsrat verlassen.

Banken–Symposium: 17.–18. April am Wilhelminenberg

Die Bankenbranche ist im Umbruch. Vor allem das Retail Banking befindet sich in einem dynamischen Veränderungsprozess. Der technologische Fortschritt und die damit verbundene Digitalisierung des Bankgeschäfts haben das Kundenverhalten spürbar verändert. So ändern sich auch die sogenannten „Customer Journeys“, also die Kontakt‐ und Entscheidungswege der Konsumenten. Diese suchen sich den für sie geeignetsten Zugangskanal zu ihrem Kreditinstitut selbst aus. Diese Veränderungen stellen die Bankenbranche vor gewaltige Herausforderungen. Das erfordert neue Ansätze, neue Perspektiven und neue Denkhaltungen. Die Banken benötigen vermehrt innovative Vertriebsstrategien, um sich in der digitalen Lebenswirklichkeit ihrer Kunden erfolgreich zu positionieren.

UniCredit startet Programm ‚Social Impact Banking´

UniCredit hat die Initiative Social Impact Banking ins Leben gerufen, die darauf abzielt positives soziales Engagement durch die Unterstützung von Privatpersonen, Kleinstunternehmen und sozialen Initiativen zu fördern. Das Programm, das zunächst in Italien gestartet wird und in Zukunft auch auf andere Länder, in denen die Gruppe tätig ist, ausgeweitet werden soll konzentriert sich auf die Kreditaufnahme, den Austausch von Finanz‐ und Geschäfts‐Know‐how der UniCredit mit Communities und den Aufbau von Netzwerken unter gleichgesinnten Organisationen wie Sozial‐ und Berufsverbänden, Stiftungen und öffentlichen Einrichtungen.

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