Alle News auf ForumF

Vorstandserweiterung in der Erste Bank

Zum Jahreswechsel wird der Vorstand der Erste Bank Oesterreich erweitert und mit zusätzlichen strategischen Ausgaben betraut: Bernhard Spalt übernimmt das Risikomanagement, Claudia Höller wird neben ihrer Funktion als CFO der Erste Bank Oesterreich das strategisch wichtige gruppenweite Projekt Datenqualität leiten.

Wieviel Ethik braucht der Finanzjournalismus?

Vor Kurzem fand im ÖBV‐Atrium (Österreichische Beamtenversicherung) die Podiumsdiskussion „Ethik im Finanz‐ und Wirtschaftsjournalismus“ des Finanzjournalistenforums statt. Vertreter der Finanzbranche sowie journalistisch Tätige widmeten sich der ewig aktuellen Frage: Wie gesellschaftspolitisch korrekt muss die Finanzberichterstattung sein? Ein zentraler Aspekt der Debatte war die Selbstverpflichtung des Journalismus, die wirtschaftlichen Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft einer ethischen und moralischen Kontrolle zu unterziehen: „Finanz‐ und Wirtschaftsjournalisten haben nicht nur die Aufgabe, zu informieren, sondern auch, für die moralische Kontrolle der Wirtschaft zu sorgen. Die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Medien erfordern es, immer mehr Geschichten in kurzer Zeit zu liefern. Unter diesen Umständen ist eine gründliche und kritische Berichterstattung nur noch sehr eingeschränkt möglich. Das ist bedauerlich, denn die Anforderungen an einen kritischen und gut informierten Journalisten sind in Folge der Finanzkrise stark gewachsen “, so DI Martin Kwauka, Initiator des Finanzjournalistenforums.

Mariana Kühnel leitet Stakeholder Management

Mariana Kühnel (34) wird künftig als Bereichsleiterin den Bereich „Group Board Support and Stakeholder Management“ der Erste Group leiten. Dieser Bereich wird innerhalb der Bankengruppe die Koordination und Abstimmung der Themen und Strategien gegenüber den Stakeholdern der Erste Group – in der Region CEE und in Brüssel – übernehmen. Es ist vor allem in Hinblick auf die kommenden Ratspräsidentschaften (Österreich, Rumänien, Kroatien) und die damit verbundenen Möglichkeiten aus der Sicht der Bankengruppe wichtig, die Region stärker in den Fokus zu rücken und ihr ein stärkeres Gewicht zu geben. Darüber hinaus bleibt die koordinierte Vorstandsunterstützung (Steuerung und Planung der Agenden der Vorstände) als zweites zentrales Aufgabengebiet für Kühnel bestehen.

RBI tritt dem globalen Netzwerk von R3 bei

Vor Kurzem trat die Raiffeisen Bank International (RBI) als erste österreichische Bank dem globalen Netzwerk der Unternehmenssoftware‐Firma R3 bei, dem mehr als 160 Banken, Finanzdienstleister, Technologieunternehmen, Zentralbanken, Regulatoren und Handelsverbände angehören.
R3 bietet Zugang zu „Corda“, einer für die betriebliche Anwendung entwickelten Distributed‐Ledger‐Plattform für die Finanzindustrie und den Handel. Gemeinsam mit den Mitgliedern werden Proofs of Concept entwickelt, um Distributed‐Ledger‐Applikationen kommerziell zu nutzen.

ForumF-Kommentar

Den Verhandlern in die Agenda‐Mappe gelegt…

Natürlich ist der Zeitpunkt kein Zufall: Eine neugegründete „Aktion Generationengerechtigkeit“ hat sich dieser Tage zu Wort gemeldet.
Claus Raidl, Bernhard Felderer, Elisabeth Mayerhofer, Ingrid Nemec und Franz Schellhorn haben seitens dieser Initiative einen Forderungskatalog präsentiert. Die Aussagen wären durchaus geeignet dringend in die Mappe der Verhandler über ein künftiges Regierungsprogramm Eingang zu finden. Für den Ordner „Basisinformationen.“
Die Analysen der Experten sind von hoher Brisanz. Das österreichische Pensionssystem zähle nicht nur zu den teuersten, sondern auch zu den am wenigsten nachhaltigen Modellen Europas. Zahlreiche Studien, Experten und Rankings bescheinigen dem heimischen Modell den Kollaps, wenn nicht rasch die richtigen Schritte ergriffen werden, so die Exponenten der Generationengerechtigkeit.

Wiener Städtische fusioniert mit der s Versicherung

Gemunkelt wurde schon seit dem Frühjahr, jetzt ist es fix: Die Vienna Insurance Group fusioniert die Wiener Städtische und s Versicherung in Österreich. Die Sparkassen‐Versicherung (s Versicherung) wird somit unter Vorbehalt der Zustimmung der Organe der beteiligten Konzerngesellschaften und der Behörden 2018 mit der Wiener Städtischen Versicherung verschmolzen. Ziel der Fusion ist die Stärkung des Bankenvertriebs. Damit wird die Städtische zum größten Lebensversicherer des Landes.

Agenda Austria: Österreich hat ein Verteilungsproblem

Die Welt ist, so zeigt es der jüngst veröffentlichte Global Wealth Report 2017 der Credit Suisse, im vergangenen Jahr wohlhabender geworden. Wer ein Nettovermögen von 3.582 US‐Dollar besitzt, gehört den Schätzungen der Bank zufolge bereits zur reicheren Hälfte der Weltbevölkerung. Was das Vermögen betrifft, hat Österreich tatsächlich ein Verteilungsproblem. Aus eher skurrilen Gründen ‑das geht aus einer Analyse von Agenda Austria hervor.

Mastercard kümmert sich um „Smart Cities“

Ein Bericht der UNO ergibt, dass im Jahr 2050 die Welt von rund 9,8 Milliarden Menschen bewohnt sein wird. Von derzeit 7,6 Milliarden werde die Weltbevölkerung bis 2030 auf 8,6 Milliarden Menschen anwachsen, 2050 dann die Marke von 9,8 Milliarden erreichen und 2100 sogar bei 11,2 Milliarden liegen. Indien soll zudem in etwa sieben Jahren das bevölkerungsreichste Land der Erde sein – vor China. Nigeria dürfte bis 2050 die USA vom dritten Platz ablösen. Der diesjährige Mastercard–Talk widmete sich dieser im wahrsten Sinne dynamischen Entwicklung. Die gut besuchte Veranstaltung versammelte viele Vertreter der österreichischen Finanzszene.

Empfehlungsmarketing bleibt Erfolgsfaktor

Vor kurzem fand in der Fachhochschule Graz Campus 02 eine Veranstaltung unter dem Titel „Empfehlungsmarketing – die persönliche Antwort im Zeitalter der Digitalisierung“ statt. Eingeladen waren die Absolventen des Studienlehrganges „International Marketing und Sales Management“ sowie die Mitglieder der beiden Verbände VMÖ (Verband der Marktforscher Österreichs) und FMVÖ (Finanz‐Marketing Verband Österreich). Unter der Moderation von VMÖ‐Vorsitzendem Robert Sobotka wollte man die Wichtigkeit von Empfehlungen für den Unternehmenserfolg argumentieren sowie die Gründe, warum Kunden Unternehmen weiterempfehlen am Fallbeispiel der Finanzbranche analysieren. Prof. Astrid Oberzaucher (campus02), Josef Redl (FMVÖ) und Günter Di Lena (GRAWE Versicherung) stellten ihre Sichtweisen zu diesem Thema vor.

Erwartungshaltungen an die „Fondsgebundene“

Wie eine repräsentative Umfrage der NÜRNBERGER Versicherung zeigt, spielen bei einer Fondsgebundenen Lebensversicherung (FLV) die Leistungsmerkmale Individualität, Flexibilität und Bequemlichkeit für die meisten Menschen eine wichtige Rolle. So ist es für 78 Prozent der Befragten wichtig, dass sie die Anlagestrategie im Rahmen der FLV nach den Gesichtspunkten Risiko und Sicherheit festlegen können.

In Kooperation mit

FMVÖ