Alle News auf ForumF

ForumF-Kommentar

Den Verhandlern in die Agenda-Mappe gelegt… 

Natürlich ist der Zeitpunkt kein Zufall: Eine neugegründete „Aktion Generationengerechtigkeit“ hat sich dieser Tage zu Wort gemeldet.
Claus Raidl, Bernhard Felderer, Elisabeth Mayerhofer, Ingrid Nemec und Franz Schellhorn haben seitens dieser Initiative einen Forderungskatalog präsentiert. Die Aussagen wären durchaus geeignet dringend in die Mappe der Verhandler über ein künftiges Regierungsprogramm Eingang zu finden. Für den Ordner „Basisinformationen.“
Die Analysen der Experten sind von hoher Brisanz. Das österreichische Pensionssystem zähle nicht nur zu den teuersten, sondern auch zu den am wenigsten nachhaltigen Modellen Europas. Zahlreiche Studien, Experten und Rankings bescheinigen dem heimischen Modell den Kollaps, wenn nicht rasch die richtigen Schritte ergriffen werden, so die Exponenten der Generationengerechtigkeit.

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Wiener Städtische fusioniert mit der s Versicherung 

Gemunkelt wurde schon seit dem Frühjahr, jetzt ist es fix: Die Vienna Insurance Group fusioniert die Wiener Städtische und s Versicherung in Österreich. Die Sparkassen-Versicherung (s Versicherung) wird somit unter Vorbehalt der Zustimmung der Organe der beteiligten Konzerngesellschaften und der Behörden 2018 mit der Wiener Städtischen Versicherung verschmolzen. Ziel der Fusion ist die Stärkung des Bankenvertriebs. Damit wird die Städtische zum größten Lebensversicherer des Landes.

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Agenda Austria: Österreich hat ein Verteilungsproblem 

Die Welt ist, so zeigt es der jüngst veröffentlichte Global Wealth Report 2017 der Credit Suisse, im vergangenen Jahr wohlhabender geworden. Wer ein Nettovermögen von 3.582 US-Dollar besitzt, gehört den Schätzungen der Bank zufolge bereits zur reicheren Hälfte der Weltbevölkerung. Was das Vermögen betrifft, hat Österreich tatsächlich ein Verteilungsproblem. Aus eher skurrilen Gründen ‑das geht aus einer Analyse von Agenda Austria hervor.

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Mastercard kümmert sich um „Smart Cities“ 

Ein Bericht der UNO ergibt, dass im Jahr 2050 die Welt von rund 9,8 Milliarden Menschen bewohnt sein wird. Von derzeit 7,6 Milliarden werde die Weltbevölkerung bis 2030 auf 8,6 Milliarden Menschen anwachsen, 2050 dann die Marke von 9,8 Milliarden erreichen und 2100 sogar bei 11,2 Milliarden liegen. Indien soll zudem in etwa sieben Jahren das bevölkerungsreichste Land der Erde sein – vor China. Nigeria dürfte bis 2050 die USA vom dritten Platz ablösen. Der diesjährige Mastercard–Talk widmete sich dieser im wahrsten Sinne dynamischen Entwicklung. Die gut besuchte Veranstaltung versammelte viele Vertreter der österreichischen Finanzszene.

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Empfehlungsmarketing bleibt Erfolgsfaktor 

Vor kurzem fand in der Fachhochschule Graz Campus 02 eine Veranstaltung unter dem Titel „Empfehlungsmarketing – die persönliche Antwort im Zeitalter der Digitalisierung“ statt. Eingeladen waren die Absolventen des Studienlehrganges „International Marketing und Sales Management“ sowie die Mitglieder der beiden Verbände VMÖ (Verband der Marktforscher Österreichs) und FMVÖ (Finanz-Marketing Verband Österreich). Unter der Moderation von VMÖ-Vorsitzendem Robert Sobotka wollte man die Wichtigkeit von Empfehlungen für den Unternehmenserfolg argumentieren sowie die Gründe, warum Kunden Unternehmen weiterempfehlen am Fallbeispiel der Finanzbranche analysieren. Prof. Astrid Oberzaucher (campus02), Josef Redl (FMVÖ) und Günter Di Lena (GRAWE Versicherung) stellten ihre Sichtweisen zu diesem Thema vor.

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Erwartungshaltungen an die „Fondsgebundene“

Wie eine repräsentative Umfrage der NÜRNBERGER Versicherung zeigt, spielen bei einer Fondsgebundenen Lebensversicherung (FLV) die Leistungsmerkmale Individualität, Flexibilität und Bequemlichkeit für die meisten Menschen eine wichtige Rolle. So ist es für 78 Prozent der Befragten wichtig, dass sie die Anlagestrategie im Rahmen der FLV nach den Gesichtspunkten Risiko und Sicherheit festlegen können.

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Fonds: Institutionelle weit vor Privaten 

Das von den österreichischen Investmentfondsgesellschaften verwaltete Fondsvolumen stieg in den ersten zehn Monaten dieses Jahres um 8,2 Milliarden Euro auf 175,3 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg um 4,9 Prozent. Entscheidend waren dabei die Kurszuwächse im Aktienbereich. Die Nettomittelzuflüsse erhöhten sich um 0,9 Milliarden Euro, der Nettomittelzuwachs betrug im institutionellen Bereich 2,7 Milliarden Euro, im Publikumsbereich gab es ein bescheidenes Plus von 0,1 Milliarden Euro, so Heinz Bednar, Vorstandsvorsitzender der VÖIG. (Verband Österreichischer Investmentfondsgesellschaften).

Mag. Peter Zimmerl, Vorstand der Genossenschaft für Gemeinwohl und der Gemeinwohl Zahlungsdienstleistungen AG.

Peter Zimmerl: „Wir wissen, wo gerade Ihr Geld ist“ 

Er ist konsequent auf dem Weg zu einem wertebasierten Bankwesen. Mit Idealismus und Überzeugungskraft. Mag. Peter Zimmerl, Vorstand der Genossenschaft für Gemeinwohl und der Gemeinwohl Zahlungsdienstleistungen AG, gibt im Gespräch mit ForumF Einblick in seinen konsequent eingeschlagenen Weg. Dabei soll eine Alternative für Menschen entstehen, die wissen wollen, wo ihr Geld gerade veranlagt ist. Investiert wird in nachhaltige, regionale, transparente und durchaus innovative Projekte mit gesamtgesellschaftlicher Wirkung und Verantwortung. Entscheidend ist nicht der Gewinn, sondern das erreichte Mehr an Gemeinwohl. Im kommenden Jahr wird die Konzession für Zahlungsdienste nach dem ZaDiG (Zahlungsdienstegesetz) angestrebt.

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OeNB-Analyse: Vorsorgeprodukte bleiben Stiefkind 

Auch das ist eine Auswirkung der Sparbuch – Vorliebe der Österreicher. Das Investment in Vorsorgeprodukte ist in Österreich unterdurchschnittlich. Nur ein Fünftel des gesamten Geldvermögens der privaten Haushalte von 638 Milliarden Euro (Stand Juni 2017) entfällt auf Produkte für die Altersvorsorge, während der Anteil im EU- Durchschnitt fast doppelt so hoch ist. In Österreich ist dieses Anlagesegment in den letzten zwanzig Jahren nur schwach gewachsen. In den meisten übrigen EU-Mitgliedstaaten investierten Haushalte im selben Zeitraum mehr in Vorsorgeprodukte. Kurzfristig verfügbare Einlagen sind derzeit – wie auch in den vergangenen Jahren – die bei Weitem beliebteste Anlageform der österreichischen Haushalte. Unter Verzicht auf Ertrag… .

Christian Noisternig, Bereichsvorstand Privatkunden, Geschäftskunden und Freie Berufe in der UniCredit Bank Austria

Noisternig: Wertpapiere gegen Kaufkraftverlust 

Die goldenen Zeiten, in denen Sparer zusehen konnten, wie sich ihr Vermögen deutlich vermehrte, sind längst und auf lange Sicht vorbei. So brauchte man 1990 bei jährlichen Sparzinsen von 7 bis 8 Prozent etwa knapp 12 Jahre, um sein Sparguthaben zu verdoppeln: Derzeit wären es circa 400 Jahre. Das hat zur Folge, dass Sparguthaben laufend an Kaufkraft verlieren. Daher betont Christian Noisternig, Bereichsvorstand Privatkunden, Geschäftskunden und Freie Berufe in der UniCredit Bank Austria: „Um die Inflation zu schlagen, empfehlen wir risikoreichere Veranlagungen als das klassische Sparen.“

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