Achtung, Sie werden gerade rechts und links überholt!

Share on linkedin
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
Share on telegram
Share on email
Kollaboration funktioniert. Auch und gerade in der Kommunikation nach außen. Das demonstriert gerade der schwedische Payment-Dienstleister Klarna im Rahmen einer engen Zusammenarbeit mit Rapper A$AP Rocky, nebenbei Gespons von Pop-Ikone Rihanna.

Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, im Finanzmarketing tätig sind, mittels Marktkommunikation junge Zielgruppen ansprechen wollen, aber mit dem Begriff „A$AP Rocky“ nichts anfangen können, dann sind Sie aus der Sicht musikaffiner Teenager und Twenty‐Somethings megaout. Warum? A$AP Rocky ist einer der aktuell angesagtesten Rapper und nebenbei Boyfriend von Rihanna (sagen Sie jetzt nicht, dass Sie die auch nicht kennen!), einer der erfolgreichsten Pop‐Ikonen des vergangenen Jahrzehnts. Und vor allem ist A$AP Rocky kürzlich öffentlichkeitswirksam beim Payment‐Dienstleister Klarna als Investor eingestiegen, fungierte einen Tag als CEO des schwedischen Unternehmens und bildet die Speerspitze der aktuellen Klarna‐Kampagne, die vor allem über Social Media ausgerollt wird. A$AP Rocky ist damit der legitime Nachfolger von Lady Gaga und von Snoop Dogg, der sich früher auch mal Snoop Doggy Dogg, Snoop Lion oder Snoopzilla nannte, und sich in der jüngeren Vergangenheit ebenfalls werbetechnisch für Klarna ins Zeug legte.

A$AP Rocky ist für die Generation Z nicht nur eine Rap‐Ikone, sondern auch ein modisches Vorbild, das sein Gesicht bereits für Top‐Marken wie Gucci, Calvin Klein oder Adidas hergab. Und genau über dieses Mode‐Thema, das für junge Zielgruppe eminent wichtig ist, macht sich Klarna via A$AP Rocky in den Köpfen der anvisierten Zielgruppe breit. Für Klarna ist A$AP Rocky ein Glücksgriff, weil er noch viel spitzer (Anglo‐Amerikaner sagen dazu „edgy“) positioniert ist als Lady Gaga und Snoop Dogg. Aber vor allem ist A$AP Rocky glaubwürdig. Eben weil er sein Geld in Klarna investiert hat und nicht bloß für Klarna wirbt bzw. für sein Werbeengagement anstelle einer Gage Anteile am schwedischen Payment‐Riesen erhält.

Dass A$AP Rocky bei Forty‑, Fifty‐ und Sixty‐Somethings, die in den etablierten Finanzinstituten das Sagen haben und an den Schalthebeln der Macht sitzen, gänzlich unbekannt ist, ist für Klarna ein zusätzlicher Vorteil: Während 97 Prozent der etablierten Banken weiter ihre abgeschmackten und teilweise peinlichen Jugendkampagnen fahren, werden sie von Klarna, das sich längst anschickt, Girokonten unter das junge Volk zu bringen, rechts und links überholt.

Sagen Sie in ein paar Jahren ja nicht, dass wir Sie nicht gewarnt hätten!

Subscribe
Notify of
guest
0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments

Wöchentlich die wichtigsten News

Melden Sie sich für den kostenlosen Newsletter an und erhalten Sie jeden Donnerstag die aktuellsten News aus der österreichischen Finanzmarketingszene direkt in Ihrem Posteingang.

In Kooperation mit

FMVÖ