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Alles down: Die Digitalisierung und ihre Grenzen

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Die Lücken der Digitalisierung: Erst vergangene Woche waren WhatsApp, Facebook und Instagram für mehrere Stunden lahmgelegt. Am 12. Oktober war das Online Banking George von einem Server-Fehler betroffen und auch einige Stunden nicht funktionstüchtig.

Kaum jemand hat es nicht mitbekommen: Weltweit waren 3,5 Milliarden User von den Ausfällen der Social Media‐Kanäle WhatsApp, Facebook und Instagram, die allesamt zum Facebook‐Konzern gehören, am Dienstag, den 5. Oktober betroffen. Insgesamt sechs Stunden lang war es Usern auf der ganzen Welt nicht möglich, ihre WhatsApp‑, Facebook‐ und Instagram‐Apps wie gewohnt zu benutzen. Nur wenige Tage später, nämlich am Freitag, den 8. Oktober, meldeten erneut NutzerInnen (insbesondere aus dem DACH‐Raum) zwei Stunden lang Störungen mit den genannten Social‐Media‐Plattformen. Der Facebook‐Konzern entschuldigte sich und begründete die Ausfälle mit „fehlerhaften Konfigurationen”. Wieder ein paar Tage später, nämlich am 12. Oktober, kam es dann in Österreich zu dem nächsten „Digital Breakdown”, denn die Online Banking‐App der Erste Bank und Sparkassen, George, war nicht erreichbar. Diese Störung betraf allerdings nicht nur das Online Banking, teilweise waren beispielsweise auch Kartenzahlungen nicht möglich. George entschuldigte sich nach einigen Stunden mit „Sorry, war nicht mein Tag…” in der App, was die meisten Betroffenen wahrscheinlich positiv aufgenommen haben. Die Bank begründete den Ausfall mit „einem internen Netzwerkfehler”.

Die beschriebenen Beispiele von digitalen Ausfällen in den vergangenen Tagen sollen aber weniger als „Suderei” empfunden werden, sondern viel mehr untermauern, wie sehr wir Menschen uns an unsere Smartphones, Computer und digitale Services gewöhnt haben – und vor allem, wie aufgeschmissen wir ohne sie sind. Natürlich können technische Gebrechen, fehlerhafte Updates oder Netzwerkprobleme auftreten, aber insbesondere der kurzzeitige „Fall” der Social Media‐Plattformen schnitt Tausenden von Teenagern ihren primären Kommunikationsweg zu ihren Familien, Freunden und Bekannten ab. Wie viele Rechnungen verspätet beglichen werden konnten, weil George sich für wenige Stunden aus dem Netz verabschiedete, wollen wir uns gar nicht vorstellen. Die Ausfälle von WhatsApp, Facebook, George und Co. zeigen jedenfalls auf, wie verwundbar die technologischen Errungenschaften der letzten Jahre eigentlich sind und erinnern uns daran, dass die gute alte Barzahlung und das gute alte Telefongespräch auch noch ihre Berechtigung haben.

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