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Banken–KV–Verhandlungen neuerlich unterbrochen

Bei der heutigen vierten Runde der Kollektivvertragsverhandlungen der heimischen Kreditwirtschaft gab es neuerlich keine Einigung zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite. Die Arbeitgeber boten insgesamt für 2018 2,67 Prozent und wollen weiterhin verantwortungsvollen Abschluss.

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Die Gewerkschaften wollten von ihrer Forderung von insgesamt 4,6 Prozent – in der auch zusätzliche Urlaubstage und andere dienstrechtliche Forderungen inkludiert sind – nicht wesentlich abrücken.

Für Markus Posch, Verhandlungsführer der Arbeitgeber (im Brotberuf Leiter des Bereichs Group Human Resources der gesamten Erste Group), war „der Ausgang dieser Gespräche enttäuschend“. Die gewerkschaftlichen Vorstellungen gehen zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit der Kreditwirtschaft und somit zu Lasten aller Mitarbeiter, so Posch weiter. „Die Gewerkschaft bringt mit ihrer Forderung nach 4,6 Prozent Gehaltssteigerung heimische Arbeitsplätze in Gefahr“.

Die Arbeitgeber haben in der gestrigen Sitzung (21.03.2018) ihr Angebot deutlich auf 2,42 Prozent plus einer Einmalleistung von Euro 100 pro Mitarbeiter, die betrieblich definierten Zwecken zugeführt werden kann, erhöht. Dies sind durchschnittlich 2,67 Prozent für 2018.

Die Vertreter der Kreditwirtschaft appellierten neuerlich an die Gewerkschaft auf einen realistischen Gesprächskurs einzulenken. Die Banken ihrerseits können aufgrund der bekannt schwierigen Rahmenbedingungen für die Kreditwirtschaft ihren verantwortungsvollen Weg der Kostenkonsolidierung nicht verlassen.

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FMVÖ