Bankhaus Spängler: Daten, Fakenews und digitale Sabotage im Fokus von Cyberkriminellen

Das Bankhaus Spängler lud zu einem spannenden Vortragsabend zum Thema Computerkriminalität: Nils Kottke (Mitglied des Vorstandes im Bankhaus Spängler), der Experte für Computerkriminalität Cornelius Granig und Werner G. Zenz (Sprecher des Vorstandes im Bankhaus Spängler)
© Martin Jordan

Das Bankhaus Spängler lud zu einem spannenden Vortragsabend zum Thema Computerkriminalität: Nils Kottke (Mitglied des Vorstandes im Bankhaus Spängler), der Experte für Computerkriminalität Cornelius Granig und Werner G. Zenz (Sprecher des Vorstandes im Bankhaus Spängler)

Das Bankhaus Spängler lud zu einem spannenden Vortragsabend ins Schwarze Kameel. Der renommierter Experte für Computerkriminalität Cornelius Granig referierte in Wien.

“Bewaffneter Bankraub? Das war einmal. Der Kampf Gut gegen Böse verlagert sich immer mehr ins Internet. Banken müssen ihre digitale Umgebung heutzutage gleich gut schützen, wie die Vermögenswerte ihrer Kunden.” Diese Tatsache betonte Cornelius Granig im Rahmen eines Vortragsabends auf Einladung des Bankhaus Spängler in Wien. Der renommierte Experte für Computerkriminalität befasst sich seit Jahrzehnten mit dieser Entwicklung. Vor rund 80 geladenen Gästen im „Schwarzen Kameel” warnte Granig: “Im Fokus der Cyberkriminellen stehen gestohlene Daten, Fakenews und digitale Sabotage, um das Funktionieren unserer Informationsgesellschaft zu beeinträchtigen.”

Als Vorstand im Bank- und Versicherungsbereich und Unternehmensberater verfügt Granig über viel Erfahrung mit der Bekämpfung von Cyberangriffen und hat in verschiedenen Publikationen die soziale Dimension der neuen Straftaten beleuchtet. “Die Computerkriminalität hat sich im letzten Jahrzehnt vervielfacht und verursacht Schäden in Milliardenhöhe”, so der akkreditierte Cyber-Security-Experte bei Europol, der auch Leiter der Taskforce Medien und Mitglied der Whistleblower Taskforce bei Transparency International ist.

“Unternehmen sollten Notfallpläne entwickeln”

Bei seinem Vortrag in Wien erklärte Cornelius Granig: “Sehr oft gelingt Cyberkriminellen das Eindringen in die Systeme angegriffener Organisationen mittels Spam-Mails, ohne dass aufwendige Angriffe notwendig sind. Parallel dazu sehen wir eine Häufung von Desinformationskampagnen. Und gegen neuartige Schadsoftware und Viren sind häufig auch moderne Antivirenprogramme machtlos, da die Straftäter immer einen Schritt in der technologischen Entwicklung voraus sind. Sie nutzen mittlerweile einen Schwarzmarkt für Schwachstellen, den sie im Darknet vorfinden. Cyberattacken können jedes Unternehmen betreffen. Wichtig ist die richtige Reaktion und Vorbereitung darauf. Ich rate daher zur Entwicklung von Notfallplänen, die auch eine Phase von ein paar Tagen beinhalten, in denen der Betrieb gänzlich ohne IT, ohne jeden Computer auskommen kann.”

Wöchentlich die wichtigsten News

Melden Sie sich für den kostenlosen Newsletter an und erhalten Sie jeden Donnerstag die aktuellsten News aus der österreichischen Finanzmarketingszene direkt in Ihrem Posteingang.

In Kooperation mit

FMVÖ