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#beeraiffeisenAWARD: Neuer Preis für mehr Artenvielfalt

© Günter Kresser

Reinhard Mayr, Vorstandsvorsitzender der RLB Tirol und Sprecher der Raiffeisen-Bankengruppe Tirol (li) überreichte gemeinsam mit Christine Hofer, Geschäftsführerin der Raiffeisen Werbung Tirol (re) die ersten drei #beeraiffeisenAWARDs an die Preisträger Stefan Stoll, Direktor der Allgemeinen Sonderschule Wipptal, Maria Schmidt aus Going und Michael Kugler von Carisma.

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Diese Woche wurde erstmals der von den Tiroler Raiffeisenbanken gestiftete #beeraiffeisenAWARD verliehen. Ausgezeichnet wurden Projekte in drei Kategorien, welche in besonders engagierter und fundierter Weise die Artenvielfalt fördern.

„Wir bringen Tirol zum Blühen.“ Mit diesem Aufruf lancierten die Tiroler Raiffeisenbanken im April diesen Jahres ihre Kampagne für mehr naturnahen Lebensraum und mehr Artenvielfalt in unseren Gärten und starteten gleichzeitig die Einreichfrist für den ersten #beeraiffeisenAWARD. „Mit diesem von uns neu begründeten Preis möchten wir Projekte vor den Vorhang holen, die Wildbienen und anderen Insekten wieder einen entsprechenden Lebensraum bieten. Gleichzeitig möchten wir damit möglichst viele Menschen in unserem Land inspirieren, die eigene Garten‐ und Lebensraumgestaltung wieder naturnaher und insektenfreundlicher anzulegen“, so Reinhard Mayr, Vorstandsvorsitzender der RLB Tirol und Sprecher der Raiffeisen‐Bankengruppe Tirol bei der Verleihung des ersten #beeraiffeisenAWARDs diese Woche in der Cafeteria des RLB Ersatzquartiers in Rum.

Drei Kategorien: Privatperson, Bildungsinstitution und Unternehmen & Kommunen

Die Resonanz auf Initiative und Wettbewerb habe sie selbst überrascht, erzählt Projektleiterin und Raiffeisen‐Werbung‐Tirol‐Geschäftsführerin Christine Hofer. Bis Ende Juni gingen 58 Bewerbungen bei Raiffeisen ein. Einreichen konnte man dabei in den Kategorien Privatperson, Bildungsinstitution, Unternehmen & Kommunen. Die ersten Preisträger wurden in einem zweistufigen Jurierungsverfahren ermittelt, für das Wolfgang Bacher, naturpädagogischer Leiter bei natopia, Matthias Karadar, Leiter der Initiative Natur im Garten, Sabine Sladky‐Meraner, Leiterin der Grünen Schule am Institut für Botanik, Gartenbuch‐Autorin Gerda Walton und natopia‐Obmann Christoph Rohrbacher als Juror:innen gewonnen werden konnten. „Es war und ist uns wichtig, mit dem #beeraiffeisenAWARD Projekte auszuzeichnen, die sich ernsthaft und fachlich fundiert um mehr Artenvielfalt bemühen“, erklärt Hofer. „Sie sollen ja auch Vorzeigecharakter haben.“ 

Das Rennen um den ersten #beeraiffeisenAWARD konnten drei besonders engagierte Projekte für sich entscheiden. In der Kategorie Bildungsinstitution ging die Auszeichnung an die Allgemeine Sonderschule Wipptal, die bereits seit 2016 erfolgreich und nachhaltig Wildbienen und anderen Insekten in ihrem Schulgarten ein vielfältiges und naturnahes Lebensumfeld bietet. In der Kategorie Unternehmen & Kommunen entschied sich die Jury für das Projekt „Sonnenschlössl“ des Wohnbauträgers Carisma Immobilien, der auf Anregung von Rudi Hofer von der Initiative „Dein NachbarLohbach“ den sandigen Hangabbruch als wertvollen Wildbienen‐ und Insektenbrutplatz beließ und in Zusammenarbeit mit der Tiroler Umweltanwaltschaft noch eine Insektenblumenwiese anlegte.

Die ersten #beeraiffeisenAWARD‐GewinnerInnen

In der Kategorie Privatperson ging der Preis an Maria Schmidt und Harald Stoiber für ihr Projekt „Going Artenreich“. Das junge Paar hat das Gelände des geerbten Bauernhofes in Going seit 2015 Stück für Stück gezielt ‚renaturiert‘. Mittlerweile gibt es dort nicht nur üppige Blumenwiesen und einen Streuobstgarten, sondern auch noch eine beeindruckende Wildhecke mit über 1.000 neu angepflanzten naturnahen Gehölzen sowie einen Naturteich. Neben dem Preisgeld überreichte man den Preisträgern noch eine Trophäe der besonders ‚nachhaltigen‘ Art – eine vom Wildbienen‐Experten Wolfgang Bacher handgefertigte Nisthilfe. „Unsere Trophäen sollen nicht in einem Regal verstauben, sondern auch selbst im Sinne unserer Initiative wirksam sein“, erklärte dazu Reinhard Mayr bei der Verleihung. Immerhin biete jede dieser Nisthilfen Platz für 1.000 Wildbienen. 

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