Bitpanda: 170 Millionen Dollar Investment verhilft zu 1,2 Milliarden Bewertung

Eric Demuth und Paul Klanschek, die beiden Co-Founder und CEOs von Bitpqanda
© Bitpanda

Eric Demuth und Paul Klanschek, die beiden Co-Founder und CEOs von Bitpqanda

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Der Jubel ist groß: Das Wiener Krypto-FinTech hat in einer Series-B-Runde 170 Millionen US-Dollar aufgenommen und wird damit Österreichs erstes Start-up-Unicorn.

Laut mehreren Medienberichten und etlichen Vermutungen ist es nun soweit: Das Wiener Krypto‐Fintech Bitpanda ist offiziell zum Unicorn geworden, hat also eine Bewertung von über 1 Milliarden US‐Dollar erreicht. Bei einer von Peter Thiels Venture‐Capital‐Gesellschaft Valar Ventures angeführten Series‐B‐Runde nahm das Unternehmen 170 Millionen Dollar (umgerechnet rund 142 Millionen Euro) auf. Die Bewertung liegt laut TechCrunch bei 1,2 Milliarden Dollar. Damit wird erstmals ein Unternehmen aus der österreichischen Start‐up‐Szene zum Unicorn. Die Gründer Eric Demuth, Paul Klanschek und Christian Trummer planen mit dem Geld den Frontalangriff auf klassische Banken und Broker.

Konnte man bisher nur Kryptowährungen und Rohstoffe auf der Plattform von Bitpanda (seit 2014) handeln, plant man jetzt den Einstieg in kostengünstigen Wertpapierhandel für Privatanleger. Die Konzession dafür hat die Finanzmarktaufsicht (FMA) bereits erteilt. Zusätzlich werden neue Zweigstellen in Berlin, London, Paris, Madrid und Barcelona eröffnet, um die Internationalisierung voranzutreiben.

Das ganze ist historisch, denn Bitpanda ist das erste FinTech mit Sitz in Österreich, dass zum Unicorn wurde. Zuvor gelangt das nur der Internetbank N26, die ihren Sitz  in Berlin hat.

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