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Bitpanda rührt die Werbetrommel – kräftig, aber clever

Maximilian Mondel
Maximilian Mondel
Mit einer breit angelegten, international ausgespielten und kosmopolitisch anmutenden Kampagne wirbt die Tradingplattform für Kryto-Assets in erster Linie einmal um Aufmerksamkeit und will die KonsumentInnen in die Kryptowelt hineinziehen.

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Beim allerersten Mal, wenn man den von der deutschen Top-Werbeagentur David+Martin konzipierten und umgesetzten TV-Spot für Bitpanda sieht, glaubt man sich in einer Werbekampagne für Amazon wiederzufinden. Dann merkt man schnell, dass es inhaltlich um Finanzdienstleistungen, eventuell Payment geht. Und gegen Ende wird augenscheinlich, dass Bitpanda hinter der kosmopolitisch anmutenden Werbekampagne für die Trading-Plattform, auf der man unter anderem Krypto-Assets kaufen und verkaufen kann, steht. In einem durchschnittlichen Werbebreak im linearen Fernsehen ist der Bitpanda-Spot ein Alien: aber ein sympathisches Alien, dem man gerne zusieht und in dem man auch beim zehnten Mal noch Neues entdeckt. 

Wenn Marken den Schritt ins Fernsehen wagen, ist das meist ein Zäsur. Zum ersten Mal wird für Werbung kräftig Geld in die Hand genommen: für die Produktion der Kampagne, aber vor allem natürlich für die Schaltungen. Diesen Schritt hat Bitpanda nun vollführt. Und wenn man sich die Reaktionen in Werbe- und Marketingkreisen so anhört, dann hat Bitpanda hier „einen guten Job” gemacht, wie es auf Denglisch so schön heißt. Denn Bitpanda nimmt uns mit auf eine Reise und will, dass wir uns gedanklich mit dem Unternehmen und den Produkten auseinandersetzen. Und das gelingt. Viele, die bis dato noch nichts vom heimischen Start-up mit den großen Ambitionen gehört haben, werden sich jetzt zumindest fragen, was es damit auf sich hat. Und anstatt uns Konsumenten mit Infos über die mannfigfaltigen und nicht unkomplizierten Möglichkeiten von Krytowährungen zuzuschütten, geht Bitpanda einen komplett anderen Weg und zieht uns zuallererst einmal in seine Welt hinein. Man darf gespannt sein, wie die Reise weitergeht und ob es den Reiseleitern von Bitpanda weiterhin gelingt, die Menschen behutsam an ihre Themen heranzuführen.

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