Bitpanda übernimmt Trustology und erweitert Dienstleistungsangebot

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Eric Demuth, Christian Trummer und Paul Klanschek, Founder-Team von Bitpanda

Bitpanda ist eine Kryptobörsenplattform mit Sitz in Wien und hat mit Trustology, einem britischen Kryptoverwahrer und Wallet-Dienstleister, erstmals ein Unternehmen übernommen. Neu: "Bitpanda Custody" soll digitale Vermögensverwahrung ermöglichen.

Das Krypto-Scale-up gibt seine erste Akquisition bekannt: Bitpanda übernimmt das FinTech-Unternehmen Trustology. Das Unternehmen mit Sitz in London ist einer der ersten FCA-registrierten (Financial Conduct Authority) Kryptoasset-Dienstleister und bietet Krypto- und DeFi-Custody-Wallets für institutionelle KundInnen an. In Folge der Akquisition heißt es fortan „Bitpanda Custody“. Hiermit eröffne sich für Bitpanda die Möglichkeit, Verwahrungsdienstleistungen sowohl für KundInnen innerhalb der Europäischen Union, als auch für jene im Vereinigten Königreich bereit zu stellen. Bitpanda verfolge damit weiterhin das Ziel, einer der international größten digitalen Vermögensverwahrer zu werden.

„Bitpanda-Turbo-Knopf“

Trustology-Gründer Alex Batlin kommentiert: „Egal ob für Dienstleister, die unsere skalierbare, White-Label-Hochleistungs-Wallet-Automatisierungsplattform nutzen, institutionelle DeFi-Investoren, die maßgeschneiderten Integrationen nutzen, um auf DApps oder bahnbrechende Funktionen wie DeFi Firewall und Transaktions-Dekodierung zuzugreifen, oder Token-Emittenten, die Barrieren für den Kauf beseitigen möchte – all jene Kunden erhalten eine breitere Unterstützung für Kryptoassets, einen höheren Versicherungsschutz, eine SOC-2-Zertifizierung sowie ein Preismodell, das die Konkurrenz schlägt.“.

Eric Demuth, Mitgründer und CEO von Bitpanda sagte, dass die Einführung eines Verwahrungsdienstes das Unternehmen dem Aufbau einer führenden, vollständig regulierten und sicheren digitalen Anlageplattform für alle, neue Investoren und Fachleute gleichermaßen eine Schritt näherbringt. Trustology wird in Bitpanda Custody umbenannt. Das Unternehmen ist seit Oktober 2021 vollständig als Krypto-Assets-Unternehmen bei der britischen Finanzmarktaufsicht registriert. Es zählt als eines von wenigen Dutzend Krypto-Startups, die die Anforderungen der Geldwäschebekämpfung der Regulierungsbehörde erfüllt haben.

Dienstleistungsangebot weiter ausbauen

Mit Bitpanda Custody wird das Unternehmen nicht nur seine Lizenzen erweitern, sondern auch das Dienstleistungsangebot für Partner und KundInnen weiter ausbauen – der erste Schritt zur Einführung eines Prime-Brokerage-Angebots unter Bitpanda Pro sei damit geschafft. Des weiteren erklärt Bitpanda, dass sie sich zu einem disruptiven Gebührenmodell verpflichten würden. Die Verwahrungskosten für KundInnen, die aktiv an dessen Exchange und dem bald startenden OTC-Desk handeln, sollen damit auf Null gesenkt werden.

Bitpanda Pro CEO Joshua Barraclough erkennt hier einen großen Schritt – sowohl für das Unternehmen, als auch speziell für Bitpanda Pro: „Wir können nun eine FCA-registrierte, institutionelle Custody-Lösung mit einem führenden Handelsplatz kombinieren. In jüngster Zeit haben wir viel in die Modernisierung von Bitpanda Pro sowie in den Ausbau unserer Liquiditätspartnerschaften investiert, sodass wir mit den größten Börsen konkurrieren können. Jetzt wollen wir unsere Präsenz massiv ausbauen und viel mehr Kunden zu unseren Handelsplätzen bringen.“

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