BvCM: Christoph Zawadil neuer Vorstand

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Der Bundesverband Credit Management Österreich (BvCM) hat einen neuen Vorstand. Christoph Zawadil ist hauptberuflich Head of Relationship Management bei Österreichs führender Kreditversicherungsmaklergesellschaft A.C.I.C. „Der BvCM will seine Aktivitäten in den kommenden vier Jahren deutlich ausbauen“, kündigt Zawadil an. Großunternehmen und Institutionen sollen stärker eingebunden werden.

„Mit einem Volumen von rund 44 Milliarden Euro haben Kredite von Lieferanten an ihre Geschäftskunden in Österreich eine ähnlich große Bedeutung als Finanzierungsquelle wie kurzfristige Bankkredite an Unternehmen“, betont Christoph Zawadil, der nun in den Vorstand des BvCM einzieht. Zawadil übt die neue Funktion neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Prokurist bei Österreichs größter Kreditversicherungsmaklergesellschaft A.C.I.C. aus. Der BvCM ist der Verband der Credit Manager in Österreich. Unternehmen räumen ihren Geschäftskunden häufig Zahlungsziele ein. Um die dadurch resultierende Bilanzposition „Forderungen aus Lieferungen & Leistungen“ dreht sich die Tätigkeit von Credit Managern.

In den kommenden vier Jahren möchte der Verband seine Aktivitäten in Österreich deutlich intensivieren. „Ähnlich wie beim deutschen BvCM, bei dem unter den rund 1.500 Mitgliedern auch DAX‐Unternehmen sind, würden wir uns in Österreich unter anderem auch über ATX‐Unternehmen als Mitglieder freuen“, kündigt Zawadil an. Der Verband versteht sich als Plattform für Unternehmen aus der Realwirtschaft, die bei hochqualitativen Veranstaltungen im kleinen und größeren Rahmen Erfahrungen austauschen. „Eines unserer Ziele ist es, KMU durch Coaching resistenter gegen Forderungsausfälle zu machen“, erklärt Zawadil.

Schutz gegen „Zombieunternehmen“

Den Auftakt der neuen Vorhaben machte nun eine Veranstaltung mit dem Titel: „OMG! Zombieunternehmen“, bei der neben Zawadil noch Kredit‐ und Risikomanagement‐Experten von I.K. Hofmann, Creditreform, Frauenthal und Hirsch Armbänder Schutzmaßnahmen bei der Vergabe von Lieferantenkrediten an marode Unternehmen diskutierten. Die Bezeichnung „Zombieunternehmen“ komme daher, dass manche Unternehmen, ähnlich wie Zombies, bereits als wirtschaftlich tot gelten, da sie nur durch billige Kredite künstlich am Leben gehalten werden. Geschuldet ist diese Entwicklung nicht zuletzt der Niedrigzinspolitik der EZB. „Die natürliche Marktbereinigung durch Insolvenzen wird durch die Nullzinspolitik der EZB unterbunden. Dadurch steigt die Anzahl der Zombieunternehmen stetig“, erklärt Zawadil. Damit erhöhe sich zugleich die Wahrscheinlichkeit, ein Zombieunternehmen als Geschäftspartner zu haben.

Wöchentlich die wichtigsten News

Melden Sie sich für den kostenlosen Newsletter an und erhalten Sie jeden Donnerstag die aktuellsten News aus der österreichischen Finanzmarketingszene direkt in Ihrem Posteingang.

In Kooperation mit

FMVÖ