BuzzValue-Studie: Die Vermessung des Bankensektors

© BuzzValue
Eine exklusive Studie von BuzzValue für ForumF zeigt die aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Trends der sozialen Medien für den heimischen Bankensektor. Etablierte Plattformen wie Facebook, Instagram und YouTube verlieren an Bedeutung.

Die Social Media-Studie „Die Vermessung der heimischen Bankenwelt“ von BuzzValue wurde im September erstmals exklusiv auf der Forum F‑Konferenz präsentiert. Dabei wurden die Social Media-Auftritte der heimischen Banken über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren genau unter die Lupe genommen sowie aktuelle Trends der Bankenbranche in den sozialen Medien analysiert. 

Facebook flop, TikTok top 

Die Bedeutung der sozialen Medien ist auch in der Bankenbranche unbestritten. So sind die heimischen Banken auf Facebook, Instagram, YouTube und Co. seit Jahren umfangreich aktiv und präsent. Die Ergebnisse der Bankenstudie von BuzzValue zeigen jedoch eine deutliche Verschiebung der Relevanz der verschiedenen Social Media-Plattformen. 

„Die Kräfte der sozialen Medien haben sich in den letzten Monaten und Jahren auch im heimischen Bankensektor stark verschoben. Die Relevanz von etablierten Plattformen wie Facebook und YouTube nehmen ab, während die Bedeutung von Trendplattformen wie TikTok und LinkedIn stark zunehmen“, erläutert Markus Zimmer, Geschäftsführer von BuzzValue. So gehen die User-Interaktionen auf den Facebook-Seiten der führenden heimischen Bankinstitute im Vergleich zum Vorjahr um 37,7 Prozent zurück. Auch auf Instagram sinkt die Interaktion deutlich, insgesamt um 28,6 Prozent. Einzig Jugendclubs der Banken, wie der Raiffeisen Club sowie Spark7, kommen auf Instagram gut an, erzielen dort hohe Interaktionen. Dieser allgemeine negative Trend ist ebenso auf YouTube und Twitter zu erkennen. 

„Wo Verlierer, da aber auch Gewinner. So nimmt auch im Bankensektor die Bedeutung von TikTok und LinkedIn in den letzten Monaten deutlich zu“, ergänzt der Social Media-Experte. Konkret steigt die Interaktion auf LinkedIn im Vergleich zum Vorjahr um 9,7 Prozent. Auf TikTok sind bisher zwar nur Erste Bank und Sparkasse sowie UniCredit Bank Austria aktiv, beide aber mit beeindruckenden Interaktions- und Reichweitenzahlen. Andere Banken lassen auf TikTok aktuell viel Potenzial liegen. 

Herausforderungen und Trends 

„Die Marketingabteilungen der heimischen Banken haben herausfordernde Zeiten vor sich. Die sozialen Medien sind mittlerweile hartes Business. Die Algorithmen der einzelnen Plattformen sind fast ausschließlich wirtschaftlich ausgerichtet und Viralität ist mittlerweile nur noch eine Seltenheit“, so Zimmer. So kann zum Beispiel auf Facebook und Instagram durchschnittlich nur noch eine organische Reichweite von 5 bis 15 Prozent erzielt werden. Darüber hinaus kommen auf die heimischen Banken noch andere Herausforderungen aber auch Chancen zu. Trends wie unter anderem die Social Media-App BeReal oder das Metaverse werden auch die heimischen Banken in Zukunft mehr und mehr beschäftigen. 

„Auf Social Media werden auch in den nächsten Jahren zahlreich neue Plattformen und Trends kommen und gehen. Als Unternehmen oder Marke muss man aber nicht sofort auf jeden Social Media-Trend bzw. auf jede Trendplattform aufspringen. Eine nüchterne und objektive Bewertung sowie eine Einbettung in die Gesamtstrategie ist zu empfehlen“, fast Zimmer die Erkenntnisse aus der Bankenstudie abschließend zusammen.

Die Studie kann von Interessierten über  mit dem Betreff „Bankenstudie” um 2.500,- (exkl. Ust) erworben werden.

Wöchentlich die wichtigsten News

Melden Sie sich für den kostenlosen Newsletter an und erhalten Sie jeden Donnerstag die aktuellsten News aus der österreichischen Finanzmarketingszene direkt in Ihrem Posteingang.

In Kooperation mit

FMVÖ