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Patrick Scheucher, Gründer von Cashy

Cashy: Jede sechste Person in Österreich benötigt finanzielle Unterstützung beim Schulstart

Die Sommerferien gehen zu Ende und die Schule beginnt. Die finanzielle Belastung angesichts des Schulstarts stellt eine große Herausforderung dar, die viele Eltern nicht mehr stemmen können.

Hefte und Stifte, Laptops, Schulschikurs, Ausflüge, Nachhilfe – durchschnittlich gaben Familien im Schuljahr 2020/21 laut Schulkostenstudie der Arbeiterkammer 2.215 Euro pro Schulkind aus. Schon ein einfaches Schulstartpaket kann bis zu 300 Euro kosten. Viele Familien kommen angesichts dieser finanziellen Belastung an ihre Grenzen.

In einer Studie des Online-Finanzierungsportals CASHY gab jedeR sechste befragte ÖsterreicherIn mit Kindern (16 Prozent) an, finanzielle Unterstützung im Bereich Schule und Bildung in Anspruch nehmen zu müssen. 8 Prozent schränken die Ausgaben in diesem Bereich ein.

Unterstützung durch Schulstartgeld

Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang für viele das Schulstartgeld. Gemeinsam mit der Familienbeihilfe für den August werden 105,8 Euro für jedes Kind im Alter von 6 bis 15 Jahren ausbezahlt. Ein gesonderter Antrag ist nicht notwendig.

Eltern mit Hauptwohnsitz in Niederösterreich erhalten neben dem allgemeinen Schulgeld weitere 100 Euro extra. Voraussetzung ist, dass sie für ihre schulpflichtigen Kinder Familienbeihilfe beziehen. Für das “Blau-gelbe Schulstartgeld” ist ein Online-Antrag notwendig.

Kinder, deren Eltern Mindestsicherung beziehen, können im Rahmen des Projekts „Schulstartklar!“ noch bis 15. September einen Gutschein in Höhe von 150 Euro beanspruchen. Dieser kann für das folgende Schuljahr bei ausgewählten Händlern zum Kauf von Schulmaterialien verwendet werden.

Bis zu 80 Prozent mehr Pfandkreditvolumen im Juli und August

Kommt es trotz dieser Unterstützungsmöglichkeiten zu einem finanziellen Engpass, kann die Aufnahme eines kurzfristigen Pfandkredites eine gute Überbrückung darstellen. Patrick Scheucher, Gründer des Online-Finanzierungsportals CASHY, betont: „In den meisten Fällen benötigen unsere KundInnen kurzfristig für ein paar Wochen bis zwei Monate finanzielle Unterstützung. 92 Prozent des Kreditvolumens wird wieder ausgelöst und die eingesetzten Gegenstände gehen wieder an ihre BesitzerInnen zurück.”

Angesichts des baldigen Schulstarts hat CASHY einen Trendvergleich für den Zeitraum Juli bis August in den Jahren 2022 und 2023 angestellt. CASHY verzeichnet dabei einen Anstieg des Pfandkreditvolumens zwischen 60 Prozent und 80 Prozent in den am häufigsten beliehenen Produktkategorien, wie etwa bei Laptops, Smartphones oder Tablets.

Die meisten Schulen geben schon im Vorhinein bekannt, welche Materialien die Kinder benötigen. Das erleichtert es, auf Angebote zu achten. Weitere Spartipps: Schulutensilien von Geschwistern wiederverwenden oder Second-Hand-Ware kaufen, die oft noch in sehr gutem Zustand ist.

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