Christian Gutlederer, OeNB: „Wollen als moderne und offene Institution wahrgenommen werden.“

Christian Gutlederer, Pressesprecher der Österreichischen Nationalbank
© OeNB

Christian Gutlederer, Pressesprecher der Österreichischen Nationalbank

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Der Pressesprecher der Österreichischen Nationalbank gibt im Interview Einblicke über die Idee und Ziele des neuen Podcasts „Die Nationalbank – der Podcast“ der Österreichischen Nationalbank.

ForumF: Herr Gutlederer, die Österreichische Nationalbank (OeNB) hat vor Kurzem den Podcast „Die Nationalbank – der Podcast“ herausgebracht. Wie kam es dazu, dass eine doch eher alteingesessene Institution zu solch modernen Kommunikationskanälen greift?

Christian Gutlederer: Wir sind schon einige Jahre aktiv in den sozialen Medien und können so über Twitter, Instagram, LinkedIn und YouTube eine Vielzahl an Menschen erreichen. Der Podcast war etwas, was wir uns im Team schon länger durch den Kopf gehen haben lassen, weil es ein nicht so schnelles Format ist wie unsere anderen Kanäle. Wir wollen hier Themen, von denen wir wissen, dass sie für die Bevölkerung von Interesse sind aufrollen und mit unseren Expertinnen und Experten besprechen. Dass wir auch in der Außenansicht als moderne und offene Institution wahrgenommen werden, ist das Ziel mit all unseren Kanälen und natürlich auch mit dem neuen Podcast.

ForumF: Die erste Folge von „Die Nationalbank – der Podcast“ startete um den 25. November 2020. In welcher Frequenz planen Sie, neue Folgen zu veröffentlichen?

Gutlederer: Wir haben uns für dieses Jahr insgesamt noch drei Episoden vorgenommen. Im neuen Jahr wollen wir zwischen zehn und 15 Podcast‐Folgen machen und diese in relativ regelmäßigen Abständen veröffentlichen. Lockdown und Home Office machen die Aufnahmesituationen nicht immer einfach, aber wir sind zuversichtlich.

ForumF: Und wie lange dauern die einzelnen Podcast‐Folgen durchschnittlich?

Gutlederer: Unsere erste Episode ist etwas länger und dauert circa 26 Minuten. Wir streben an, dass wir bei der nächsten Folge so bei um die 15 Minuten landen. Wir wollen uns aber auch keine fixen Vorgaben machen. Das eine Thema kann vielleicht in 12 Minuten besprochen werden, für ein anderes darf und kann man sich dann auch gerne mehr Zeit nehmen.

ForumF: Im Podcast soll es unter anderem um Geld und Geldpolitik, aber auch um die Bankenaufsicht oder den europäischen Zahlungsverkehr gehen. Verraten Sie uns weitere Themen oder sogar Gäste, die Sie für den Podcast planen?

Gutlederer: Die nächsten Folgen werden unter anderem Themen wie Green Finance, alles Wissenswerte rund ums Bargeld, Finanzbildung und natürlich auch Inhalte zur Prognose, zur wirtschaftlichen Entwicklung und auch wieder ein Review zum Gouverneursrat der Europäischen Zentralbank (EZB) beinhalten. Ein Kollege wird über den E‑Euro, also den digitalen Euro, sprechen.

ForumF: Erstes Resümee: Wie viele HörerInnen haben Sie mit der ersten Folge erreichen können? Und wie viele HörerInnen möchten Sie im Endeffekt erreichen?

Gutlederer: Wir sind mit der Resonanz unserer ersten Episode sehr zufrieden. Dass wir nicht der einzige und erste Podcast in Österreich sind, ist uns natürlich bewusst. Unser Ziel ist es aber, dass wir doch von einer Vielzahl an Menschen wahrgenommen werden und diese natürlich wiederum von unseren Inhalten profitieren.

ForumF: Welche Ziele haben Sie für „Die Nationalbank – der Podcast“ im Jahr 2021?

Gutlederer: Vor allem wollen wir unsere Episoden in relativ regelmäßigen Abständen veröffentlichen und das Interesse der Hörerschaft wecken. Wir sind gerade dabei unseren Benchmark genau festzulegen – das Download‐Ziel liegt vorerst im oberen dreistelligen Bereich. Wir wollen keinen Podcast für uns selbst produzieren, sondern Inhalte bieten, welche die Menschen in Österreich betreffen und wovon sie profitieren.

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