Commerzialbank Mattersburg: Doch kein Happy End für alle Besitzer von „Hopsi”-Sparbüchern

Kind Hase
© Pixabay
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Ein heute 10-Jähriger hatte 2011 ein "Hopsi"-Sparbuch mit einer Einlage von 500 Euro geschenkt bekommen. Die auf 15.000 Euro angewachsene Sparsumme wird ihm nun aber wohl nicht ausbezahlt.

Nun gibt es also laut „Kurier“ doch kein Happy End für alle Kinder, die ihr Geld in Form eines Hopsi‐Sparbuchs bei der Commerzialbank Mattersburg angelegt hatten. Genau dies hatte Finanzminister Gernot Blümel den Kindern nämlich versprochen: dass all ihre Einlagen von der Einlagensicherung ausbezahlt werden. Die SPÖ sieht Blümel gar „vom angeblichen Retter zum Kinderschreck” mutieren. SPÖ‐Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch findet, „dass Blümel offenbar wenig von seinem Geschäft versteht. Umso schlimmer und unverständlicher ist, dass sich Blümel nicht helfen lässt und sich vorher bei den ExpertInnen im Finanzministerium über die rechtliche Lage erkundigt“.

Der Hintergrund der „Kurier”-Story und der Unzufriedenheit der SPÖ mit Deutsch: Ein heute 10‐jähriger und damals nach schwerer Krankheit genesener Bub hatte 2011 eine Sparbuch mit einer Einlage von 500 Euro geschenkt bekommen – von der Ehefrau von Martin Pucher, dem Gründer und Chef der Commerzialbank Mattersburg. Nun wird dieses Sparbuch von der Einlagensicherung aber den Eltern,und nicht dem Kind zugerechnet. Und da die Eltern, die mehr oder minder ihr ganzes Erspartes beim nun insolventen Bankinstitut veranlagt hatten, und bereits im Rahmen der Einlagensicherung mit der ihnen zustehenden Summe bedacht wurden, fällt der Volksschüler um die auf 15.000 Euro angewachsene Sparsumme um.

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