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Diebold‐Nixdorf: Mobiles Zahlen braucht Mehrwert

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Apps müssen mehr können als lediglich den Zahlungsverkehr abzudecken. Ralf Hönicke, General Manager für Software bei Diebold Nixdorf für die DACH-Region über die Zukunft des mobilen Zahlens: Der Mehrwert für Konsumenten kann beträchtlich sei.

In Österreich wurden im Jahr 2017 bereits 35 Prozent der Payments am POS kontaktlos via NFC abgewickelt. Dabei wurden insgesamt rund 714 Millionen Transaktionen in Höhe von knapp 42 Milliarden Euro mit österreichischen Bankomatkarten getätigt. Mehr mobiles Bezahlen setzt eine hinreichende Anzahl an Händlern voraus und alternative Bezahlmethoden mit exzellenter Bedienerfreundlichkeit auf Smartphones zu integrieren und anzubieten.

Das wiederum braucht zur Basis, dass Konsumenten den Mehrwert, den mobile Technologie heute bieten kann, auch einfordern: Einfache und durchgängige Kundenprozesse von der Informationsbeschaffung über Beratung bis hin zum Kauf und zur Bezahltransaktion, inklusive Loyalty‐Programmen, Coupons und so weiter. „Wenn eine Smartphone‐App die Funktionalitäten der Karte lediglich in digitale Form überträgt, dann ist das kein Mehrwert. ‚Eine App für alle Fälle‘ wäre hier die Lösung – eine sogenannte Lifestyle‐App, in der viele der alltäglichen Szenarien integriert sind. Dieses Konzept setzen wir aktuell um“, erläutert Ralf Hönicke.

Haben ausschließliche Payment‐Apps Zukunft?

Bei Diebold Nixdorf glaubt man das nicht. Das Bezahlen müsse ein integrierter und intuitiver Vorgang bleiben. Kunden wollen am liebsten alles in einer App – und sie muss in die Lebenswelt der Nutzer passen, also eine Lifestyle‐App. Sie sollte verschiedene Händler, Branchen und Zahlungswege in einer App vereinen. Also Connected Commerce, in dem man die digitale und physische Welt des Handels und des Bankings verbindet.
Einen Mehrwert kann alles stiften, was über die reine Zahlungsfunktion hinausgeht, so Ralf Hönicke. Im Idealfall muss der Nutzer nur eine einzige App installieren und kann über sie alles abwickeln, vom Einkauf der unterschiedlichsten Dinge über die Bezahlung und am besten auch gleich noch die Terminvereinbarung der Lieferung. Es fehlt bei heutigen Payment‐Apps die Einbettung in ein digitales Ökosystem. Dazu gehören unter anderem ein Personal‐Finance‐Management mit Bankkontenaggregation, Mobile‐Cash‐Funktionen, Bargeld Ein‐ und Auszahlungen an Händlerkassen, Karten‐Management, Mobile Shopping, Vergleichsportale und das Couponing.

Welche Lösungen kommen von Diebold Nixdorf?

„Wir verfügen über lange Erfahrung in beiden Welten – im Einzelhandel und bei Banken, und diese Expertise kommt uns weiterhin zugute. In Zukunft geht es nicht nur ums Bezahlen, sondern ums Einkaufen. Da hängt das Bezahlen sozusagen hinten dran,“ betont Hönicke. Als Kunde wolle man ja nicht in erster Linie bezahlen, sondern ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufen. Das Bezahlen wird dabei immer intuitiver und leichter. „Wir haben die Kernkompetenz, die Veränderungsfähigkeit. Und wir entwickeln Innovationen, um die neuen Perspektiven im digitalen Ökosystem zu gestalten, die sowohl den Handel als auch das Banking verändern werden. Denn wir bieten eine universelle und leicht zu bedienende App an – und legen dabei besonderen Wert auf Sicherheit“, unterstreicht Hönicke.

Eine agile Entwicklungsumgebung, die alle gegenwärtigen und auch zukünftigen Sicherheitsaspekte bzw. Updates der IOS und Android Welt vereint, ist mit einer entsprechenden offenen Architektur eine wesentliche Komponente, die eine tragende Säule eines digitalen Ökosystems ist.

Dazu schildert der Software–Verantwortliche das volle Leistungsspektrum: „Unsere Lösung ist nicht nur eine App, sondern eine Ökosystem‐Plattform. Zusätzlich zum herkömmlichen Online‐Banking beispielsweise kann der Kunde damit Einnahmen und Ausgaben konsistent über mehrere Konten analysieren, kartenlose Bargeldabhebungen am Geldautomaten initiieren, Bargeld Ein‐ und Auszahlungen an Händlerkassen durchführen, Karten verwalten, mobil shoppen und Coupons nutzen sowie Angebote vergleichen“.

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