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Digital‐Turbo: Wiener Städtische baut Ökosystem Gesundheit aus

© Arman Rastegar

Wiener Städtische Vorstandsdirektorin Sonja Steßl

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Das neue digital zertifizierte Medizinprodukt bietet ab sofort allen Interessierten die Möglichkeit, ihren Gesundheitszustand über ein KI-gestütztes Online-Tool überprüfen zu lassen.

Für eine erste Einordnung, ob Symptome auf eine mögliche bestimmte Erkrankung hindeuten und ob weitere Schritte notwendig sind, stellt die Wiener Städtische XUND, den digitalen Symptomcheck, zur Seite. „Gemeinsam mit XUND sind wir die erste digitale Anlaufstelle und zuverlässige Orientierungshilfe in der primären Gesundheitsversorgung“, erläutert Sonja Steßl, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen. „Unser digitaler Symptomcheck ersetzt keinen Arztbesuch, aber er unterstützt unsere Kundinnen und Kunden und weitere Interessierte mit einer fundierten Ersteinschätzung und hilft dabei, die nächsten Schritte einzuleiten.“

Anhand der Auswahl von Haupt‐ und Begleitsymptomen und der Beantwortung zusätzlicher Fragen identifiziert XUND die wahrscheinlichste Ursache für die Beschwerden des Nutzers (Symptomcheck) bzw. überprüft den Verdacht auf das Bestehen einer bestimmten Krankheit (Illnesscheck) und präsentiert dem Nutzer ausführliche Informationen und Empfehlungen zum optimalen Behandlungspfad. Steßl: „Unser Ziel ist es, Gesundheitsversorgung niedrigschwellig zugänglich zu machen. Das neue Service steht ab sofort allen Interessierten ab 18 Jahren – unabhängig davon, ob sie über einen Versicherungsschutz der Wiener Städtischen verfügen – online über unseren ServiceBot unter wienerstaedtische.at zur Verfügung und kann jederzeit ortsunabhängig genutzt werden.“

Zuverlässig und sicher

Die Technologie von XUND ist als Medizinprodukt zertifiziert, trägt das CE‐Zeichen der Europäischen Union und erfüllt damit die höchsten Sicherheits‐ und Qualitätsstandards. „Während etwaige Suchmaschinen oft Ergebnisse aus nicht seriösen Quellen liefern und viel Interpretationsspielraum lassen, basiert die medizinische Datenbank von XUND auf geprüfter medizinischer Fachliteratur“, so die Vorstandsdirektorin weiter. Die Entscheidungsalgorithmen können mittels Künstlicher Intelligenz Informationen aus aktuell 2,2 Millionen medizinischen Fachpublikationen verarbeiten, die von einem hochqualifizierten und erfahrenen Ärzteteam validiert sind. Derzeit sind rund 350 Krankheiten in XUND zu finden, die die häufigsten Indikationen im Bereich der Primärversorgung abdecken – die Liste wird laufend erweitert.

Die Abfrage selbst erfolgt anonymisiert: Modernste Verschlüsselungsmethoden beim Transfer und der Speicherung aller Gesundheitsinformationen garantieren die Sicherheit sensibler Daten. Für die Nutzung des digitalen Symptomchecks sind lediglich Alter und Geschlecht anzugeben, ein Rückschluss auf die Identität des Nutzers ist ausgeschlossen. Das 2018 in Wien gegründete Start‐up XUND hat einen KI‐gestützten Gesundheitsassistenten entwickelt und will damit die Qualität und den Zugang zur Gesundheitsversorgung verbessern. Das Unternehmen beschäftigt bereits mehr als 20 Mitarbeiter und hat neben dem Hauptsitz in Wien auch ein Büro in Budapest.

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