Digitalisierung braucht Sensorium für IT‐Risken

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Die Digitalisierung ist bei Banken und Sparkassen längst mehr als ein unumkehrbarer Trend. Online- und Mobile-Banking sorgen dafür, dass immer weniger Kunden Filialen aufsuchen. Dazu kommt ein allgemeiner Kostendruck durch Niedrigzinsumfeld und Margenverfall, auf den nicht selten mit Personalreduzierung und Filialschließungen reagiert wird. Neue Standorte werden fast ausschließlich als SB-Standorte im Container auf der grünen Wiese errichtet.

Nicht nur Finanzdienstleister setzen auf Digitalisierung. Auch Kriminelle haben dieses Geschäftsfeld ins Visier genommen. Sie nutzen die Möglichkeiten des Digital Banking und die veränderten physischen Gegebenheiten in Filialen für neue Angriffsarten. Cyber‐Angriffe verzeichnen massive Steigerungsraten, aber auch direkte Angriffe auf Geldautomaten wie Sprengungen, Skimming oder Black Box‐Angriffe als eine Art des Jackpottings nehmen zu. Das Bundeskriminalamt (BKA) sprach von gut 82.000 registrierten Fällen von Cyberkriminalität im Jahr 2016. So wundert es nicht, dass sowohl Europol als auch das BKA Alarm schlagen und das BKA härtere Strafen für Online‐Straftäter fordert.

Zudem werden die Angriffsmethoden der Cyberkriminellen immer vielschichtiger, mehrstufiger und damit effizienter. Sobald technische und physische Schutzmaßnahmen ausgefeilt sind, gehen Kriminelle häufig den Weg über das vermeintlich schwächste Glied der Sicherheitskette: Den Faktor Mensch. Solche sogenannte Social Engineering‐Angriffe basieren in der Regel nicht auf bösen Absichten der eigenen Mitarbeiter. Ganz im Gegenteil. Meist stehen positive Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Gutgläubigkeit, Neugierde, Konfliktvermeidung oder auch der Respekt vor Management und Autoritäten im Mittelpunkt, wenn Cyberkriminelle Zugang zu betriebsinternen Räumen, Daten und Informationen erhalten.

Erfolgreiche Sicherheitsmaßnahmen berücksichtigen daher immer diese Vielschichtigkeit und bauen aufeinander auf. Auf Grundlage technischer und physischer Sicherheitsvorkehrungen sollten deshalb alle Mitarbeiter – vom Filialmitarbeiter bis zur Top‐Führungskraft – sensibilisiert werden. Denn nur wer seine persönliche Mitverantwortung für die Sicherheit versteht, kann sie auch wahrnehmen.

Dafür bietet Diebold Nixdorf neben erfolgreichen technischen und physischen Sicherheitskonzepten effektive Awareness‐Kampagnen zur Stärkung eines jeden einzelnen Mitarbeiters als Bestandteil des ganzheitlichen Leistungsangebots. Dazu zählen lebendig gestaltete Show‐Hacking‐Vorträge, Schulungen, Awareness‐Workshops und Tests von bestehenden Sicherheitskonzepten, die das Risikobewusstsein im Institut gezielt überprüfen. So unterstützt ein erfahrener Partner die Kreditwirtschaft auf dem Weg der Digitalisierung und bietet ganzheitliche Lösungen für ihre Sicherheit.

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