Ehemals Sorgenkind: Jetzt Ertragsstärkung

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Die Kommunalkredit Austria AG (Kommunalkredit) zeigt ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2018. Das operative Ergebnis wurde auf 13,8 Millionen Euro verbessert (1. Halbjahr 2017: 4,6 Millionen Euro). Das Neugeschäftsvolumen wurde um 46,7 Prozent auf 532,5 Millionen Euro erhöht, die Platzierung von Finanzierungstransaktionen bei institutionellen Investoren um 20,5 Prozent auf 280,1 Millionen Euro ausgebaut und die Kundeneinlagen um 41,2 Prozent auf 910,0 Millionen Euro gesteigert.

Rund 50 Prozent der Refinanzierungsmittel stammen nunmehr aus Quellen, die zum Zeitpunkt der Privatisierung der Kommunalkredit im Herbst 2015 nicht verfügbar waren. Die Bank verfügt über ein hochqualitatives Kreditportfolio ohne Non‐Performing‐Loans und über eine solide Kapitalbasis mit einer Eigenmittelquote von 26,9 Prozent beziehungsweise einer harten Kernkapitalquote von 21,3 Prozent.

Kommunalkredit‐CEO Alois Steinbichler: „Die positive Entwicklung der Bank hat sich auch im ersten Halbjahr 2018 fortgesetzt. Es freut mich daher, die Bank in diesem Zustand an meinen Nachfolger als Vorstandsvorsitzenden, Bernd Fislage, per 31. August 2018 zu übergeben. Durch mein Aufrücken in den Aufsichtsrat im September und durch die Mitgliedschaft von Bernd Fislage im Vorstand seit 1. Februar 2017 ist die angestrebte geschäftspolitische Kontinuität der Bank gewährleistet.“

Der designierte Kommunalkredit Co‐CEO Bernd Fislage betont: „Der Ausbau des Neugeschäfts zeigt, dass sich die Kommunalkredit am österreichischen und europäischen Infrastrukturmarkt gut etabliert hat. Dabei legen wir großen Wert auf diszipliniertes Risikomanagement und Platzierung bei institutionellen Anlegern.“

Neugeschäft ausgebaut

Mit einem Neugeschäftsvolumen von 532,5 Millionen Euro wurden zum Halbjahr bereits 84 Prozent des Gesamtjahresvolumens 2017 erreicht (1. Halbjahr 2017: 362,9 Millionen Euro). Dieses Volumen resultiert aus zehn Transaktionen in sieben Ländern. Dabei agierte die Bank bei der Hälfte der Transaktionen als Mandated Lead Arranger oder Co‐Arranger. Die Bank war als Mandated Lead Arranger an der 540 Millionen Euro Refinanzierung eines Abschnitts der A2 Autobahn in Polen und an der 165 Millionen Euro Finanzierung einer Straßenbahnlinie im spanischen Zaragoza beteiligt. Sie war unter anderem Mandated Lead Arranger bei der 650 Millionen Euro Refinanzierung für den Breitbandausbau der Deutschen Glasfaser.

Neben der Akquisition von Neugeschäft ist die Platzierung von Finanzierungen bei Endinvestoren ein strategisches Kernziel der Kommunalkredit. Die Bank platzierte im ersten Halbjahr 2018 ein Volumen von 280,1 Millionen Euro aus ihrem Portfolio bei namhaften internationalen institutionellen Investoren.

Dies entsprach einer Steigerung um 20,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (1. Halbjahr 2017: 232,5 Millionen Euro). Die erfolgreiche Platzierungsaktivität bestätigt die Marktkonformität der Neugeschäftstransaktionen in Bezug auf Struktur, Preisgestaltung und Risikomanagement.

Die Bank konnte die Kundeneinlagen, bei gleichzeitiger Verlängerung der durchschnittlichen Einlagedauer, um 41,2 Prozent auf 910,0 Millionen Euro (31.12.2017: 644,4 Millionen Euro) steigern. Damit stammen rund 50 Prozent der Refinanzierungsmittel aus Quellen, die zum Zeitpunkt der Privatisierung der Kommunalkredit im Herbst 2015 nicht verfügbar waren. Insbesondere leisten das Direktveranlagungsprodukt für Kommunen „KOMMUNALKREDIT DIREKT“ sowie die Online‐Retail‐Veranlagungsplattform „KOMMUNALKREDIT INVEST“ wesentliche Beiträge.

Zum 30. Juni 2018 lag das durchschnittliche Rating des Kreditportfolios bei „A”, wobei 88 Prozent der Kredite einen Investment Grade‐Status haben. Die Non‐Performing‐Loan‐Ratio (NPL) betrug weiterhin 0,0 Prozent. Zur Jahresmitte wies die Kommunalkredit eine Gesamtkapitalquote von 26,9 Prozent aus. Die harte Kernkapitalquote lag bei 21,3 Prozent.

Das Operative Ergebnis (ohne Bewertungsergebnis, a. o. Erträge und a. o. Aufwendungen) stieg auf 13,8 Millionen Euro (1. Halbjahr 2017: 4,6 Millionen Euro). Diese signifikante Verbesserung schlug sich in einer deutlichen Reduktion der Cost/Income‐Ratio auf 64,5 Prozent (1. Halbjahr 2017: 85,1 Prozent) nieder.

Personalia

Alois Steinbichler wird zum 31. August 2018 nach 40 Jahren im aktiven Bankgeschäft und nach Erreichen des 66. Lebensjahres den Vorstandvorsitz an Bernd Fislage übergeben und in weiterer Folge im dritten Quartal 2018 in den Aufsichtsrat gewählt werden. Bernd Fislage ist seit Februar 2017 Mitglied des Vorstandes und seit März dieses Jahres Co‐CEO. Weiters wurde Jochen Lucht mit Wirkung zum 1. Juli 2018 in den Vorstand berufen. Wolfgang Meister schied mit Wirkung 30. Juni 2018 aus dem Vorstand aus. Der Vorstand der Bank wird ab 1. September 2018 aus Bernd Fislage (Chief Executive Officer), Jörn Engelmann (Chief Risk Officer) und Jochen Lucht (Chief Financial Officer/Chief Operating Officer) bestehen.

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