Ein Bus geht auf die (Finanz-)Bildungsreise

On Tour durch Österreich: Der „FLiP2Go“ Bildungsbus, eine Initiative von Österreichische Sparkassen, Erste Bank Oesterreich und Erste Group.
© Tobias Raschbacher

On Tour durch Österreich: Der „FLiP2Go“ Bildungsbus, eine Initiative von Österreichische Sparkassen, Erste Bank Oesterreich und Erste Group.

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Anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums der österreichischen Sparkassen erhält der Erste Financial Life Park (FLiP) eine mobile Erweiterung auf Rädern. „Meist beginnt das mit der Präsentation tief deprimierender Studien über das, was die Menschen im Finanzbereich alles nicht wissen. Wir kommunizieren das diesmal anders“, betonte Peter Bosek, Vorstandsmitglied der Erste Group Bank AG, vor der Abfahrt des Bildungsbusses „FliP2GO“.

Mit dem „FLiP2Go“ Bildungsbus starten Sparkassen, Erste Bank und Erste Group eine innovative Finanzbildungseinrichtung, die zu den Besuchern kommt. Seit Anfang April bringt der Doppeldeckerbus Kindern und Jugendlichen in ganz Österreich Finanzwissen spielerisch näher. Der neue Ansatz: „Finanzbildung muss Spaß machen“, argumentiert Peter Bosek, und soll anregen, „sich mit dem Thema Finanzen auseinander zu setzen“, denn das „ist eine extrem gute Investition in die Zukunft. Wer das macht, hat schon gewonnen.“ Ihrer Gründungsidee, finanzielle Unabhängigkeit und damit die Grundlage für den Wohlstand aller Menschen zu schaffen, bleibt die Sparkassengruppe nach wie vor treu. Denn eine wichtige Voraussetzung dafür ist finanzielle Bildung. Mit dem FLiP2Go übersetzt die Sparkassengruppe ihre Gründungsidee ins 21. Jahrhundert.

Der Bedarf an gezielter Wissensvermittlung bei Wirtschafts‐ und Finanzthemen ist groß. Das zeigt sich auch am durchschlagenden Erfolg des im Oktober 2016 am Erste Campus in Wien eröffneten FLiP: Bereits mehr als 34.000 meist junge Besucher haben in dieser Bildungseinrichtung auf spielerische Art ihre finanzielle Allgemeinbildung verbessert. Mit dem FLiP2Go wird diese innovative Wissensvermittlung auch in den Bundesländern erlebbar – erstmals seit Anfang April ist der Doppeldeckerbus österreichweit unterwegs.

An Wochentagen kommt der Bus vor Schulen und auf öffentlichen Plätzen in allen Bundesländern zum Einsatz, an Wochenenden macht FLiP2Go auch bei Veranstaltungen Station.

Sieben multimediale Stationen

Die Besucher des FLiP2Go durchlaufen sieben interaktiv‐multimediale Spielstationen, die sie entweder gemeinsam oder gegeneinander bestehen. So wird den Spielenden etwa in der Station „WeltReise“ auf einer virtuellen Schiffsreise der Einfluss ihrer Konsumentscheidungen auf globale Produktionsketten verständlich gemacht. Im „AusgabenCheck“ müssen sie Haushaltsbudgets auf Ausgabengruppen wie Wohnen oder Ernährung aufteilen. Der „Job‐O‐Mat“ vermittelt den Zusammenhang von Ausbildung und Verdienstmöglichkeiten. Im „MarktHandel“ schlüpfen die Spielenden in die Rolle von Marktstandlern und erleben die Wirkung von Angebot und Nachfrage auf die Preise. Im „GeldLabyrinth“ erfahren die Spielenden nicht nur über die Funktionsweise von Geld, sondern auch über die Gefahren der Verschuldung.

„Wir konnten schon viele junge Menschen aus den Bundesländern im FLiP am Erste Campus in Wien begrüßen. Mit FLiP2Go bringen wir jungen Menschen Finanzbildung nun noch näher“, so Philip List, Leiter des Erste Financial Life Park. Der Doppeldeckerbus wurde durch den finanziellen Beitrag aller österreichischen Sparkassen, der Erste Bank Oesterreich und der Erste Group ermöglicht.

FLiP2Go richtet sein Angebot an zwei Zielgruppen: Für Kinder von zehn bis 14 Jahren und Jugendliche von 15 bis 17 Jahren. Aber auch Erwachsene sind eingeladen, ihr Finanzwissen auszubauen. Bis zu 32 Spielende können die rund 100‐minütige Spielrunde auf den zwei Ebenen des Busses gleichzeitig absolvieren.

Die Lehrinhalte im FLiP2Go wurden vom Erste Financial Life Park in Wien entwickelt. Spieldesign, Software und Innenarchitektur kommen von Jangled Nerves in Stuttgart. Ebenso wie das FLiP am Erste Campus dient FLiP2Go ausdrücklich der Wissensvermittlung und betreibt keinerlei Produktwerbung. Alle Inhalte im FLiP2Go wurden von einem wissenschaftlichen Beirat internationaler Expertinnen und Experten unter Leitung von Christoph Badelt, Professor für Sozialpolitik an der WU Wien und Leiter des WIFO, geprüft und freigegeben.

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