Erkennen Sie die Nischen und besetzen Sie diese!

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Weltweite Krisen wie die Corona-Pandemie bringen immer auch Unternehmen hervor, die von den tektonischen Verschiebungen in der Wirtschaft profitieren. Die neuen Potenziale müssen einfach nur erkannt und genutzt werden. Das Gute daran: Es ist nie zu spät.

Ein Gamechanger im ureigentlichsten Sinn ist die Corona‐Pandemie nicht nur für die Menschheit insgesamt, sondern für so viele Wirtschaftssegmente. Manches ist gekommen, um zu bleiben. Manches wird nach dem Ende der Gesundheitskrise wieder verschwinden. Und dieses Ende der Gesundheitskrise ist mehr oder minder absehbar: in manchen Ländern – wie etwa in Israel – kann man den Silberstreif angesichts des hochseriös angelaufenen Impfprogramms schon deutlich erkennen, in anderen Ländern – vor allem jenen der EU und damit auch Österreich – ist das Impfprogramm ein schleppend vorgetragenes Trauerspiel. Aus heutiger Sicht verdient der Impfplan der Republik Österreich nicht den Zusatz „Plan“, sondern ist im Gegenteil von viel Planlosigkeit geprägt und definitiv kein Gamechanger. Aber: Irgendwann wird auch in diesem Land jeder Impfwillige seinen Impfstoff gegen das Corona‐Virus erhalten haben und vieles wieder seinen gewohnten Weg gehen.

Bis dahin, aber auch danach gilt es – und das haben volatile Märkte so an sich – Potenziale zu orten und entsprechend zu nutzen. Schockstarre war gestern, und auch Wehklagen oder Sudern, wie man dazu in Wien sagt. Seit dem Beginn der Corona‐Pandemie in unseren Breiten und dem ersten Lockdown im März des Vorjahres haben viele Wirtschaftssegmente gelitten, andere Wirtschaftssegmente haben wiederum profitiert. Und dann tun sich in Zeiten wie diesen da und dort plötzlich Nischen auf, die es zuerst zu erkennen gilt und die dann rasch besetzt werden müssen. Und das Gute daran: Es ist nie zu spät.

Im Jahr 2020 wurden in Österreich um 22 Prozent mehr Swimmingpools gebaut, um 14 Prozent mehr Wildtiere abgeschossen und um 10 Prozent mehr Schusswaffen erworben. Und auch Möbelhersteller und ‑händler sowie Heimwerkermärkte verzeichneten 2020 deutlich mehr Zustrom als in „normalen“ Zeiten. Das Geld, das im Moment aufgrund des Lockdowns zur Eindämmung der Pandemie Gastronomie, Tourismus, Handel und Gewerbe vorenthalten wird, fließt zu einem Teil in andere Branchen. Und auch wenn das Geld nicht sprichwörtlich auf der Straße liegt, so ist es doch vorhanden. Es gilt einfach jene Nischen zu eruieren oder zu definieren, mit denen man sogar jetzt ein Geschäft machen kann. Wie sagte einst Charles Darwin so schön? „It is not the strongest of the species that survives, nor the most intelligent that survives. It is the one that is most adaptable to change.“ Doch für diesen „Change“ sind viele zu behäbig, zu wenig risikofreudig und zu wenig visionär.

Und wenn Sie jetzt diese Zeilen lesen und sich denken, „Ja, eh, aber in unserem Wirtschaftssegment gibt’s doch schon alles und mir fällt nichts ein, was man neu erfinden könnte“, dann muss ich Sie enttäuschen: Gerade jetzt, gerade in diesem Moment, erfindet irgendwo auf der Welt jemand ein tolles neues Nischenprodukt im Banken‐ und Versicherungswesen. Strengen Sie sich an!

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