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Erste Bank-Umfrage: ÖsterreicherInnen uneinig bei Budgetplanung für den Sommerurlaub

Laut aktueller Umfrage der Erste Bank wollen heuer für den Urlaub 25 Prozent der Befragten weniger Geld ausgeben. 57 Prozent planen gleich viel auszugeben und 19 Prozent wollen sogar mehr auszugeben als in den Vorjahren.

Wenn es darum geht, wie viel die ÖsterreicherInnen für ihren heurigen Sommerurlaub ausgeben wollen, zeichnet die aktuelle Spar- und Kreditprognose von Integral im Auftrag der Erste Bank ein ausgeglichenes Bild: So muss jede vierte Person beim heurigen Urlaub einsparen und plant weniger Budget ein. Gleichzeit ist jede fünfte Person bereit diesen Sommer tiefer in die Tasche zu greifen. Mit 57 Prozent plant die überwiegende Mehrheit gleich viel wie im vergangenen Jahr für den eigenen Urlaub auszugeben.

Sorgenfreier Urlaub mit vielfältigen Bezahlmöglichkeiten

Eine wesentliche Rolle bei der Entlastung des Urlaubsbudgets spielt die richtige Vorbereitung. So sollten vorab Informationen zu möglichen Bargeldobergrenzen im Reiseland eingeholt werden, denn Bargeldzahlungen können in einigen EU-Ländern nur bis zu einer bestimmten Höhe durchgeführt werden. 

Ebenso ist es sinnvoll, mögliche Reiseversicherungen im Rahmen der Kreditkartenverträge zu prüfen, um im Ernstfall geschützt zu sein. Bei einem Aufenthalt in einem Land mit Fremdwährung können die Valuten bereits vor Reiseantritt bei der Hausbank gewechselt werden, um die hohen Gebühren der Wechselstuben im Urlaubsland zu vermeiden.

Für eine sorgfältige Urlaubsvorbereitung darf ein Mix an verschiedenen Bezahlmethoden nicht fehlen. Grundsätzlich macht das Mitführen von Bargeld für kleine Ausgaben wie Getränke, Snacks oder Trinkgelder Sinn. Falls das Bargeld doch ausgeht, sollte außerhalb der Eurozone in der Fremdwährung und mit Debitkarte behoben werden. Das Abheben in Euro direkt am Geldausgabeautomaten kann nämlich zu hohen Umrechnungsgebühren führen. Eine Kreditkarte ist neben dem Bezahlen auch für das Hinterlegen von Kautionen, beispielsweise eines Mietwagens, sinnvoll. Um für alle Fälle und den Verlust der Geldbörse vorbereitet zu sein, sollte auch das mobile Bezahlen aktiviert werden – so kann mit mobilen Bezahllösungen wie Apple Pay oder Google Pay als Alternative gezahlt werden. Noch mehr Reisetipps finden Sie unter sparkasse.at/reisetipps.

Sparen und Wertpapiere im Jahresvergleich stärker gefragt

Wie die aktuelle Spar- und Kreditprognose zeigt, konnten die Sparklassiker Sparbuch (61 Prozent) und Bausparvertrag (39 Prozent) im Jahresvergleich deutlich zulegen und weiter vom gestiegenen Zinsumfeld profitieren. 

Gerda Holzinger-Burgstaller, Vorstandsvorsitzende der Erste Bank Österreich, zu dieser Entwicklung: „Im Gegensatz zur Nullzinsphase bieten Sparkonten den heimischen Sparerinnen und Sparern wieder attraktive Zinsen für das Ersparte – allerdings ist die reale Verzinsung bei der aktuellen Inflationsrate nach wie vor negativ.“

Aber auch Wertpapiere (35 Prozent) stiegen in der Gunst der ÖsterreicherInnen. Lebensversicherungen und Pensionsvorsorgen werden unverändert von rund einem Drittel der ÖsterreicherInnen als Spar- und Anlageform genutzt. Auf der Beliebtheitsskala der heimischen AnlegerInnen gesunken ist trotz Rekordpreishoch Gold (21 Prozent). Einen besonders starken Rückgang im 12-Monats-Trend verzeichnen Immobilien (15 Prozent). Gesunken ist auch die Zahl jener, die in den nächsten 12 Monaten keine Geldanlage planen – von 21 auf 18 Prozent. Im Durchschnitt wollen die ÖsterreicherInnen rund 5.200 Euro und damit 6 Prozent weniger als im Vorjahr (5.500 Euro) veranlagen.

Investitionslust der ÖsterreicherInnen steigt wieder

Im 1. Quartal planen 36 Prozent der ÖsterreicherInnen eine größere Anschaffung wie einen Autokauf oder einen größeren Urlaub. Insbesondere die jüngeren Altersgruppen bis 29 (45 Prozent) und 30 bis 49 Jahren (41 Prozent) zeigen sich investitionsfreudig. Unabhängig vom Alter wollen neun von zehn ÖsterreicherInnen (91 Prozent) diese Investitionen über eigene Ersparnisse finanzieren. Neun Prozent der Befragten wollen die notwendigen Mittel über einen Bankkredit oder ein Bauspardarlehen beschaffen, drei Prozent haben vor sich privat Geld auszuborgen. Bei der Finanzierung über einen Kredit oder Darlehen liegt die durchschnittlich geborgte Kreditsumme mit rund 117.100 Euro in etwa auf demselben Niveau wie im 1. Quartal des Vorjahres (115.700 Euro).

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