FMA will Manager der Autobank abberufen

Dompfarrer Toni Faber mit den Autobank-Vorständen Markus Beuchert, Gerhard Dangel und Gerhard Fischer
© Harald Artner

Dompfarrer Toni Faber mit den Autobank-Vorständen Markus Beuchert, Gerhard Dangel und Gerhard Fischer bei der Einweihung der neuen Büroräume der Bank im Jahr 2018.

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Wie das Wirtschaftsmagazin "trend" berichtet, hat die Finanzmarktaufsicht die Autobank AG im Visier. Einem Teil des Managements werden Compliance-Verstöße vorgeworfen. Für 2019 liegt zudem noch kein Jahresabschluss vor.

Laut einem aktuellen Bericht des Wirtschaftsmagazins „trend” wird die FMA in Sachen Autobank AG aktiv. Manager der Bank sollen auch Funktionen in Gesellschaften innehaben, die auch Kreditnehmer sind. Die Marktkonditionen der nun notleidenden Kredite seien außerdem marktunüblich. Für 2019 liegt noch kein Jahresabschluss vor, dieser soll wegen hoher Wertberichtigungen ein deutlich negatives Ergebnis aufweisen. Gegenüber dem Magazin kommentiert die Finanzmarktaufsicht die Causa nur knapp – „die Autobank wird sehr eng gemonitort“ – ein nicht näher genannter Manager der Autobank will die Ermittlungen nicht bestätigen.

Laut Bericht soll bereits ein Vorstand der Bank einen Abberufungsbescheid erhalten haben, gegen den Aufsichtsratvorsitzenden und dessen Stellvertreter laufe ein Verfahren. Grund für die Ermittlungen sind Compliance‐Verstöße. Mittlerweile hat die Autobank in einer Ad‐hoc‐Meldung verlautbart, dass sie keinen entsprechenden Bescheid erhalten und keine Kenntnis über Abberufungen einer oder mehrerer Manager habe. „Autobank hat auf Aufforderung der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) zu Fragen der möglichen Inkompatibilität von Organmitgliedern und zum Kreditportfolio von Autobank ausführlich und begründet Stellung genommen, warum nach Auffassung von Autobank diese im Einklang mit den einschlägigen bankaufsichtsrechtlichen Bestimmungen handelt, unter anderem keine Unvereinbarkeiten vorliegen.”, heißt es weiter in der Meldung der Bank. Zudem werden rechtliche Schritte gegen „trend” im Hinblick auf unrichtige Aussagen geprüft.

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