FMVÖ–Präsident Mayer: „Plattform für Information und Austausch“

FMVÖ-Präsident Erich Mayer
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Einer der Gründungsaufträge des 1990 ins Leben gerufenen Finanzmarketing-Verbandes Österreich sei es , das Wissen um finanzielle Zusammenhänge zu verbreitern und zu vertiefen. In diesem Sinne erhoffe er sich vom neuen Newsletter „ForumF“ zusätzliche Informationen für Finanzdienstleister, betont FMVÖ–Präsident Erich Mayer, in einem Gespräch mit dem neu gestarteten Informationsmedium.

„Unser Ziel als Marketing‑, Vertriebs– und Serviceverantwortliche sowie als Marktforscher ist es, das Sensorium für die Dienstleistungen vor allem von Banken und Versicherungen zu schärfen und den Nutzen für die Kunden zu mehren. Wir sind eine Plattform für Erfahrungs‐ und Informationsaustausch. Derzeit geht es speziell darum, sich der Ausweitung des digitalen Dienstleistungsangebotes und der Transformation der Geschäftsmodelle zu widmen.“, unterstreicht Mayer.

Milan Frühbauer: Wieviele Mitglieder zählt der FMVÖ derzeit?

Erich Mayer: Wenn die persönlichen Mitgliedschaften und die Firmen Mitgliedschaften –  bei denen jeweils mehrere Mitarbeiter eines Unternehmens unsere Leistungen in Anspruch nehmen können – dann sind es rund 1.400 Entscheidungsträger und Führungskräfte, die wir mit unserer Arbeit erreichen. Eine unserer wichtigsten Aktivitäten ist der jährlich durchgeführte Recommender Award, bei dem Jahr für Jahr nicht weniger als 8.000 Kunden zur ihrer persönlichen Weiterempfehlungsbereitschaft befragt werden. Das findet in 9 unterschiedlichen Kategorien statt und ist eine der größten Marktforschungsaktivitäten in der Finanzbranche. Die Recommender–Ergebnisse zählen mittlerweile zur härtesten Marketing – Währung des Landes, weil sie die Kundenbeziehung von Banken und Versicherungen, vornehmlich jedoch den Kundenservice, penibel abbilden.

Milan Frühbauer: Was erwarten Sie sich persönlich vom ForumF ?

Erich Mayer: Meiner Meinung nach hat ein solcher Newsletter der Branche noch gefehlt. Es gibt im digitalen Bereich nicht sehr viel an einschlägigen Informationsplattformen, die sich gezielt an jene wenden, die im FMVÖ zusammengefasst sind und an professioneller Marktkommunikation für Banken und Versicherungen arbeiten.

Milan Frühbauer: Was sind Ihre grundsätzlichen Anliegen?

Erich Mayer: In einer Fülle von Veranstaltungen zu den unterschiedlichen Themenfeldern wollen wir wichtige Entwicklungen und Trends – wie etwa die fortschreitende Digitalisierung der finanzwirtschaftlichen Dienstleistungen – aufzeigen und mit Expertenhilfe interpretieren. Unsere Mitglieder und der immer breiter werdende Interessenkreis sollen damit mit dem ‚state of the art’  vertraut gemacht werden.

Im Laufe der Jahre konnten wir bei FMVÖ‐Veranstaltungen eine großen und kompetenten Kreis von Referenten gewinnen. Die Palette reicht von Ministern über den Notenbank – Gouverneur bis zu ausgewiesenen wissenschaftlichen Persönlichkeiten. Bisher haben wir auch Einmal jährlich eine gemeinsame Veranstaltung in und mit der Oesterreichischen Nationalbank ausgerichtet, die auch die Bedeutung unserer Anliegen aus der Sicht der obersten Währungshüter dokumentiert.

Milan Frühbauer: Der FMVÖ will keine Interessenvertretung sein… ?

Erich Mayer: …nein, das ist er nicht, denn in unseren Reihen sind die unterschiedlichsten Berufsbilder und Branchenzugehörigkeiten vertreten. Wir sind aber ein nicht unwesentlicher Gesprächspartner von Interessenvertretungen – wie beispielsweise der zuständigen Sparte in der Wirtschaftskammer oder des VVO. Wie erwähnt sehen wir uns vielmehr als Plattform für die Erörterung, den Informationsaustausch und die Detaillierung von fachspezifische Themen, die die Finanzwirtschaft beschäftigt.

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