Fondsvermögen trotz Mittelabfluss gestiegen

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Kursgewinne haben das verhagelte Jahresultimo 2018 vergessen gemacht. Das Fondsvermögen stieg im 1. Quartal 2019 in Österreich wieder, obwohl Mittelabflüsse keine Fondsrenaissance bei Anlegern signalisieren.

Zum Ultimo des 1. Quartals 2019 wurden in österreichischen Investmentfonds Vermögenswerte von rund 181,9 Milliarden Euro verwaltet. Damit stieg das Fondsvermögen in den ersten drei Monaten des Jahres, insbesondere aufgrund von Kursgewinnen, um 4,7 % beziehungsweise 8,1 Milliarden Euro an. Gleichzeitig gab es in diesem Zeitraum Nettomittelabflüsse von 150 Millionen Euro. Zum Stichtag waren in Österreich 16 Kapitalanlagegesellschaften (KAG) und 50 Alternative Investmentfonds Manager (AIFM3) zugelassen, die zum Einen 958 „Organismen zur gemeinsamen Veranlagung in Wertpapieren“ (OGAW) aufgelegt hatten, zum Anderen 1.104 Alternative Investmentfonds (AIF). Die Gesamtzahl der Fonds reduzierte sich im 1. Quartal um 16.

Nach jeweils gewählter Veranlagungsstrategie teilen sich die österreichischen Fonds wie folgt auf: 1.103 Mischfonds (75,6 Milliarden Euro, +4,8 %), 488 Rentenfonds ( 61,5 Milliarden Euro, +2,5 %), 333 Aktienfonds (28,9 Milliarden Euro, +11,6 %), 18 Immobilienfonds (8,8 Milliarden Euro, +3,8 %), 63 Geldmarktfonds und kurzfristige Rentenfonds (6,1 Milliarden Euro, ‑3,4 %), 29 Private Equity Fonds (0,6 Milliarden Euro) sowie 28 sonstige Fonds (0,4 Milliarden Euro). Dies geht aus dem „FMA‐Bericht Asset Management im 1. Quartal 2019“ hervor.

„Das Asset Management wird auf dem österreichischen Finanzmarkt langfristig vielfältiger, komplexer und spezialisierter“, fasst das FMA‐Vorstandsduo Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller den Bericht zusammen: „Der Schwerpunkt verlagert sich von standardisierten Investmentprodukten zu themenorientierten wie etwa ‚sustainable finance‘“. Während die Zahl der KAG seit 2014 von 24 auf 16 zurückgegangen ist, ist die Zahl der AIFM im gleichen Zeitraum von 40 auf 50 gestiegen. Und die Zahl der inländischen OGAW ist im gleichen Zeitraum von 1.100 auf 958 zurückgegangen, die der AIF von 1.052 auf 1.104 gestiegen. 14 KAG und 5 Immo‐KAG haben die AIFMG‐Konzession zusätzlich und sind so auch als AIFM tätig.

Den gesamten „FMA‐Bericht Asset Management im 1. Quartal 2019“ finden Sie als Download auf der FMA‐Website.

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