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Frei bekommt, wer Gutes tut

Elisa Krisper
Elisa Krisper
Die Allianz Versicherung wagt einen großen Schritt in Sachen CSR: Mitarbeitende dürfen sich einen Tag pro Jahr frei nehmen, um sich dem Erhalt der biologischen Vielfalt in Österreich zu widmen.

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Nachhaltigkeit sowie soziales Engagement werden auch für die Banken- und Versicherungsbranche immer relevanter. Ohne Corporate Social Responsibility (CSR) kommt heute kaum ein Unternehmen der Finanzindustrie aus. Unter Corporate Social Responsibility fallen alle Maßnahmen, die ein Unternehmen mit oder für seine Stakeholder setzt, um seiner gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen – auf gesellschaftlicher Ebene, aber auch den Schutz und Erhalt unserer Umwelt betreffend. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Allianz Versicherung in Österreich ist es nun möglich, einen Arbeitstag im Jahr für soziales Engagement zu nutzen. Ein geschenkter Arbeitstag für das Allgemeinwohl also.

Ein besonderes Augenmerk soll hier das Thema „Erhaltung der biologischen Vielfalt“ gelegt werden. Beachtlich, wenn Versicherungen beginnen, auch außerhalb ihres Schrebergartens zu denken und die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei unterstützen, die Welt für die jüngeren Generationen möglichst so zu erhalten, wie unsere Eltern und wir sie kennen. Im Detail sehen die CSR-Maßnahmen der Allianz Versicherung beispielhaft so aus: Blumenwiesen im Burgenland und der Steiermark anlegen, um die Artenvielfalt von Schmetterlingen und Bienen sicherzustellen, die Pflege von Wäldern oder auch die Betreuung von nestenden Fledermäusen oder Vögeln. Sobald es die gegenwärtige Corona-Situation wieder ein problemloses Beisammensein in Innräumen zulässt, soll auch die Förderungen von Jungen im Rahmen von Bildungsförderungen fokussiert werden. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Allianz Versicherung sind bei ihrem sozialen Engagement kaum Grenzen gesetzt.

Aber auch große österreichische Bankeninstitute, wie die UniCredit Bank Austria, sind ganz vorne mit dabei, was CSR-Maßnahmen betrifft. Dazu zählen Aktionen, wie die Co2-Reduktionen auf verschiedenen Ebenen, Patenschaften, Spenden oder soziales Engagement für das Allgemeinwohl. So wurden etwa auf dem Dach des UniCredit-Hauptgebäudes 20 Bienenvölker angesiedelt. Das Projekt wird von rund 400 Schülerinnen und Schülern im Alter von acht bis zwölf Jahren unter Aufsicht von erfahrenen Imkerinnen und Imkern betreut.

Tue Gutes und rede darüber, heißt es so schön. Und genau darum geht es hier wie dort. Sind die aktuellen CSR-Maßnahmen der Big Player im Finanz-Business mehr als ein Tropfen auf dem sprichwörtlichen heißen Stein? Darum geht es nicht. Die Maßnahmen sind plakativ, verständlich und nachvollziehbar. Die Maßnahmen werden Nachahmer motivieren, es Allianz und Bank Austria gleich zu tun. Und sie machen die Welt in Summe ein klein wenig besser.

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