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Fremdwährungskredit: Anteil sinkt auf 10 Prozent

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Der private Kredit in Fremdwährung verliert schrittweise an Brisanz: Wechselkursbereinigt ist das aushaftende Volumen an Fremdwährungskrediten (FX-Kreditvolumen) an private Haushalte seit der Verhängung des Neuvergabe-Stopps im Herbst 2008 bis 30. Juni 2018 um 32 Milliarden Euro oder 68,8 Prozent zurückgegangen.

Der Fremdwährungsanteil an allen aushaftenden Krediten an private Haushalte ist im 2. Quartal 2018 auf 10,2 % gesunken, um 2,6 Prozentpunkte niedriger als ein Jahr davor. Am Höhepunkt des FX‐Kreditbooms lag dieser Anteil bei 31,8 %. Dies geht aus der FMA‐Erhebung zum 2. Quartal 2018 hervor. Das noch aushaftende Volumen an Fremdwährungskrediten an Private ist in absoluten Zahlen Ende des 1. Halbjahres auf 15,26 Milliarden Euro gesunken, um 3,48 Milliarden Euro weniger als noch ein Jahr davor.

„Mit unseren vielfältigen Initiativen zur Begrenzung des Risikos bei den FX‐Krediten ist es gelungen, innerhalb von zehn Jahren den Anteil der Fremdwährungskredite an allen Krediten an private Haushalte von rund einem Drittel auf fast ein Zehntel zu senken, und das ohne Erschütterung der Stabilität des Finanzmarktes  und Beeinträchtigung des Vertrauens der Verbraucher und Kreditnehmer,“ so der Vorstand der FMA, Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller.

Allein im 2. Quartal 2018 ging das aushaftende FX‐Kreditvolumen wechselkursbereinigt um 670 Millionen Euro zurück, im 1.Quartal waren es 340 Millionen Euro. 96,1 % der FX‐Kredite waren im 2.Quartal im Schweizer Franken (der Rest fast zur Gänze im japanischen Yen) aushaftend, wobei der Wechselkurs in diesem Zeitraum zwischen 1,1496 und 1,1986 zum Euro schwankte. Seit dem Höhepunkt der FX‐Kredite 2008 hat der Schweizer Franken um 43,0 % aufgewertet.

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