Gastkommentar von Stefanie Ahammer, VISA: Sechs Mythen zum mobilen Bezahlen

Stefanie Ahammer, Country Managerin Visa Österreich
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Stefanie Ahammer, Country Managerin Visa Österreich

Stefanie Ahammer, Visa Country Managerin Österreich, geht im Gastkommentar auf sechs Mythen ein, die rund um mobiles Bezahlen im Umlauf sind und klärt diese auf.

Mobiles Bezahlen funktioniert nur mit Handyempfang? Wer mit dem Smartphone bezahlt, gibt seinen Einkaufszettel an VISA und Co. weiter? Immer mehr ÖsterreicherInnen bezahlen mobil im Handel, inzwischen ist es laut unserer Marktforschung bereits mehr als jede sechste Person. Dennoch halten sich rund um dieses Thema eine Reihe von Mythen hartnäckig. Es ist dabei wichtig zu verstehen, dass mobile Zahlungen mit Visa schlussendlich Kartenzahlungen sind – nur mit anderen Formfaktoren wie dem Smartphone, der Smartwatch oder Wearables wie Armbändern. Die Liste der sechs Mobile-Payment-Mythen, die sich in Österreich besonders hartnäckig halten – inklusive Aufklärung:

Mythos 1: Zahlungsunternehmen erhalten Überblick über Einkäufe

Der am meisten verbreitete Mythos: Rund 56 Prozent aller ÖsterreicherInnen glauben, dass Zahlungsunternehmen wie VISA einen Einblick darüber bekommen, was die KarteninhaberInnen im Einzelnen gekauft haben. Dem ist nicht so. Fakt ist, VISA empfängt und überträgt nur Transaktionsdaten, die weder die Namen der KundInnen enthalten noch Informationen über die Produkte, die sie kaufen.

Mythos 2: Mobiles Bezahlen ist nur bei Netzempfang möglich

Nahezu die Hälfte der Menschen in Österreich (44 Prozent) meint, dass mobiles Bezahlen nur möglich sei, wenn sie Netzempfang haben. Dabei funktioniert mobiles Bezahlen für die VerbraucherInnen auch ohne mobile Daten. Das Smartphone überträgt die Zahlungsdaten wie die herkömmliche kontaktlose Bezahlkarte via Nahfunktechnologie (NFC) direkt an das Lesegerät des Händlers. Somit ist es möglich auch dann zu bezahlen, wenn die Kasse in einem Funkloch liegt oder im Einkaufszentrum einmal schlechter Empfang sein sollte. Denn letztlich fungieren Smartphone oder Smartwatch nur als elektronisches Portemonnaie, wohingegen die Kommunikation über das Lesegerät des Händlers läuft.

Mythos 3: Mobiles Bezahlen ist unsicherer als „normale“ Kartenzahlungen

Jede dritte Person in Österreich (34 Prozent) glaubt, dass mobiles Bezahlen mit hinterlegter Bezahlkarte unsicherer ist als das Bezahlen mit einer physischen Karte. Doch die Sorge ist unbegründet: Auch mobile Bezahllösungen mit hinterlegter Karte nutzen die sicheren VISA Systeme und Technologien. Beim mobilen Bezahlen mit VISA werden keine echten Kartendaten auf dem Endgerät gespeichert, sondern nur eine spezielle von VISA generierte Nummer – ein sogenannter Token –, der nirgends auf dem Gerät aufgedruckt oder aus dem Gerät ablesbar ist. Der Token ist an das Gerät gebunden und kann ausschließlich für das kontaktlose Bezahlen mit genau diesem Smartphone verwendet werden.

Mythos 4: Betrugsopfer bleiben auf den Kosten sitzen

26 Prozent der ÖsterreicherInnen glauben, dass sie im Falle eines Betruges auf den Kosten sitzenbleiben. Vor allem die 18 bis 25-jährigen sind dieser Überzeugung (31 Prozent). Dabei sind Visa KarteninhaberInnen bei Verlust, Diebstahl oder Betrug durch die geltenden Haftungsregeln ihrer kartenausgebenden Banken geschützt: Für alle VISA Transaktionen gelten dieselben Haftungsregeln – es wird kein Unterschied zwischen herkömmlichen oder kontaktlosen mobilen Zahlungen mit VISA gemacht. Bargeld ist hingegen bei Verlust in der Regel unwiederbringlich verloren.

Mythos 5: Betrüger können persönliche Daten abgreifen

42 Prozent der Menschen in Österreich glauben, dass Dritte die persönlichen Kartendaten beim mobilen Bezahlen stehlen können. Bei jeder Zahlung mit dem Handy werden an das Bezahlterminal jedoch ausschließlich Zahlungsdaten übermittelt – darunter der Token, eine spezielle von Visa generierte Nummer, die die 16-stellige Kartennummer ersetzt. Visa überprüft jede Transaktion in Sekundenschnelle und stellt sicher, dass der Token und das verwendete Endgerät übereinstimmen. Allein die kartenausgebende Bank kennt die Identität der KontoinhaberInnen beim mobilen Bezahlen.

Mythos 6: Händler erhalten persönliche Daten

33 Prozent der ÖsterreicherInnen glauben, dass sie beim mobilen Bezahlen ihre persönlichen Daten – wie zum Beispiel den Namen – mit den Geschäften teilen, bei denen sie einkaufen. Die Aufklärung bei Mythos 4 lässt jedoch bereits erahnen: Wenn jemand mobil bezahlt, werden Kartendaten nicht an Händler gesendet. Die Händler erhalten nur den numerischen Platzhalter, der den Händlern selbst keine Rückschlüsse auf die Person gibt.

Weitere Informationen zum Datenschutz bei VISA finden Sie hier.

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