Google Pay startet 2021 mit digital‐first Girokonten

Google Pay mit einer hinterlegten Kreditkarte von N26.
© Mika Baumeister/Unsplash
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Bereits im Herbst 2019 gab es erste Gerüchte über ein Bankkonto von Google. Nun sind weitere Informationen durchgesickert, schon im kommenden Jahr will der Tech-Riese in Kooperation mit acht Banken ein vollwertiges Online-Banking anbieten.

Vorerst nur in den USA will Google ab 2021 auch einen digitalen Konto‐Service bieten. Der Dienst Google Pay ist ab dann nicht mehr nur eine reine Bezahlplattform, sondern bietet vollwertiges Online‐Banking. Neben der Eröffnung und dem Management des Kontos, soll die App von Google Pay auch Überweisungen und die in den USA üblichen Scheckeinreichungen unterstützen. Zusätzlich sollen Analysen und Auswertungen des eigenen Finanzstatus angeboten werden.

Kooperation statt Konkurrenz

Google bemüht sich dabei nicht um eine eigene Banklizenz, sondern stützt sich auf eine Kooperation. Insgesamt acht Banken (Citi, Stanford Federal Credit Union, Bank Mobile, BBVA USA, BMO Harris, Coastal Community Bank, First Independence Bank und SEFCU) haben die letzten Tage die Partnerschaft bekannt gegeben.

Bankenrechtlich handelt es sich bei dem rein digitalen Angebot um reguläre Bankkonten bei den einzelnen Instituten, deren Einlagen durch die Einlagensicherungsfonds NCUA bzw. FDIC gesichert sind. Google liefert mit Google Pay lediglich das Interface. Die Banken profitieren vom Know‐how, Google erhält im Gegenzug einen wertvollen Datenschatz.

Ob es auch Pläne für Europa gibt und ob zusätzlich zum Smartphone als Zahlungsmittel auch physische Karten ausgegeben werden, ist noch nicht bekannt.

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