Helvetia meldet ‚ausgezeichnetes ertragsseitiges Ergebnis‘ 2019

Thomas Neusiedler, CEO von Helvetia Österreich, Andreas Bayerle, Helvetia-Vorstand für Finanzen und Leben: „Mit Fokus auf Digitalisierung und Serviceoptimierung haben wir die richtigen Handlungsfelder identifiziert, um Helvetia nachhaltig voranzubringen.“
© Andrew Rinkhy / Helvetia Österreich

Thomas Neusiedler, CEO von Helvetia Österreich, Andreas Bayerle, Helvetia-Vorstand für Finanzen und Leben: „Mit Fokus auf Digitalisierung und Serviceoptimierung haben wir die richtigen Handlungsfelder identifiziert, um Helvetia nachhaltig voranzubringen.“

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Die Helvetia Österreich konnte 2019 das Gesamtprämienaufkommen mit 480,9 Millionen Euro „annähernd auf Vorjahresniveau“ halten. Die Combined Ratio liegt wieder unter 90 Prozent.

„Helvetia wächst kontinuierlich in den Zielmärkten und das versicherungstechnische Ergebnis ist ausgezeichnet“, ist Thomas Neusiedler, seit 1. Jänner 2020 CEO von Helvetia Österreich, mit dem Geschäftsverlauf des vergangenen Jahres sehr zufrieden. „Die Ergebnisse bestätigen: Mit Fokus auf Digitalisierung und Serviceoptimierung haben wir die richtigen Handlungsfelder identifiziert, um Helvetia nachhaltig voranzubringen.“

Erneut befindet sich die Combined Ratio mit 89,9 Prozent unter der 90‐Prozent‐Marke (2018: 89,2 Prozent). Das Gesamtprämienvolumen von Helvetia Österreich (inklusive Transportversicherungsgeschäft) liegt mit 480,9 Millionen Euro in 2019 leicht unter dem laut Neusiedler „hohen Vorjahresniveau“.

Schaden‐Unfall‐Geschäft wächst über dem Markt

Das Schaden‐Unfall‐Geschäft hat sich erneut sehr positiv entwickelt. Mit einem Anstieg um 6,0 % auf 328,5 Millionen Euro ((2018: 309,8 Millionen Euro) ist Helvetia Österreich wiederum über dem Markt gewachsen (laut VVO‐Bilanz – siehe hier – +3,7 %). Im kompetitiven Kfz‐Bereich erzielte Helvetia Österreich ein Wachstum von 5,4 Prozent auf 122,5 Millionen Euro (2018: 116,2 Millionen). In den Sachversicherungen legte Helvetia Österreich um 6,4 Prozent auf 206,0 Millionen Euro zu (2018: 193,6 Millionen). Die Netto Schadenquote (IFRS) liegt weiterhin bei, so Neusiedler, „erfreulichen“ 60,1 Prozent (2018: 59,9 %).

Lebengeschäft: Rückgang im Prämienvolumen

Das Geschäftsvolumen der Helvetia im Lebengeschäft fiel 2019 um 17,4 % auf 152,3 Millionen Euro (2018: 184,5 Millionen). Der Rückgang betrifft, so Neusiedler, „erwartungsgemäß die hohen fondsgebundenen Einmalerläge, bei denen in den Vorjahren ein überdurchschnittliches Wachstum erzielt werden konnte“. Andreas Bayerle, Vorstand für die Bereiche Leben und Finanzen von Helvetia Österreich, ergänzt: „Diametral dazu verzeichnen wir innerhalb der fondsgebundenen Lebensversicherung Zuwächse bei laufenden Prämien um stattliche 11,2 Prozent. Während Einmalerläge bekanntermaßen volatil sind, sehen wir im starken Wachstum der laufenden Prämien ein klares Zeichen für den Erfolg unserer fondsgebundenen Produkte.“ Einer der Wachstumstreiber innerhalb der fondsgebundenen Lebensversicherung ist die FairFuture Lane: Sie umfasst eine Reihe an Fonds, die ausschließlich in Titel mit klarer nachhaltiger Ausrichtung investieren. „Die Lane trifft den Zeitgeist und verzeichnete knapp ein Jahr nach ihrem Start bereits eine Produktionssumme von 30,5 Million Euro (Jahresprämie mal Laufzeit).“

Im laufenden Jahr 2020 will CEO Thomas Neusiedler Digitalisierung und Serviceoptimierung weiter vorantreiben: Mit der elektronischen Signatur und der Umsetzung der Antragsvervollständigung im Lebengeschäft will Helvetia „die nächsten Schritte in Richtung eines modernen Versicherungsverkaufs“ setzen. Mit der Vereinfachung der Polizzen und Produktinnovationen sind 2020 weitere Neuerungen bei Helvetia Österreich geplant. Marketing‐Schwerpunkte sollen heuer im Rahmen der Gewerbeoffensive gesetzt werden: Sie rückt klein‐ und mittelständische Unternehmen in den Fokus, um den Ausbau des Firmenkundengeschäfts voranzutreiben und wird in allen Vertriebswegen umgesetzt. Alle Maßnahmen, so Neusiedler, „folgen dem Markenversprechen ‚einfach. klar. helvetia.‘ und sollen Helvetia ihrem Ziel – „bester Partner für den Vertrieb und bester Arbeitgeber für motivierte Mitarbeitende zu sein“ – auch im Jahr 2020 näherbringen.

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