Identity‐Check macht Onlinezahlung sicherer

Christian Rau (General Manager Mastercard Austria), Roswitha Wachtler (Market Research Consultant Ipsos Austria), Piotr Kwasniak (Director Digital Business Development Mastercard Austria): „Die Zahlen belegen eindeutig: Österreich ist am Weg zum mobilen Bezahlen.“
© Josef Schuster

Christian Rau (General Manager Mastercard Austria), Roswitha Wachtler (Market Research Consultant Ipsos Austria), Piotr Kwasniak (Director Digital Business Development Mastercard Austria): „Die Zahlen belegen eindeutig: Österreich ist am Weg zum mobilen Bezahlen.“

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Mit der im September neu in Kraft tretenden Richtlinie für Zahlungsdienste (PSD2) wird für Kartenzahlungen im E-Commerce eine starke Kundenauthentifizierung verpflichtend. Mastercard trägt dem Smartphone–Boom beim Bezahlen Rechnung.

Die Authentifizierung über zwei oder mehr Elemente der Kategorien „Wissen“ (zum Beispiel Pin), „Besitz“ (z.B. Mobiltelefon) oder „Inhärenz“ (z.B. Fingerabdruck) trägt dazu bei, digitales Bezahlen sicherer zu machen und vereinfacht den Bezahlvorgang für Verbraucher.

Das mobile Bezahlen via Online Banking beziehungsweise über Wallets wie Apple Pay gewinnt stark an Markbedeutung. Die jüngste Mastercard Studie, gemeinsam mit dem Marktforscher IPSOS durchgeführt, zeigt eindrucksvoll die Entwicklungen beim Bezahlen und in der Nutzung mobiler Geräte, wie Smartphone, Smartwatch oder Tablets.

„Mastercard verbindet als führendes Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr Menschen, Unternehmen und Organisationen auf der ganzen Welt. Dabei steht der Kunde im Mittelpunkt“, betont Christian Rau, Country Manager Mastercard Austria und hält fest: „Mobile first – im Banking und im Payment ist der Trend!“

Mastercard

Die im Frühjahr 2019 durchgeführte Mastercard Studie zeigt die Gründe, warum mobiles Bezahlen so beliebt ist: Die leichte Bedienung der Services liegt mit 71 Prozent vor der Bequemlichkeit (69 Prozent) und der Schnelligkeit und Zeitersparnis (67 Prozent). Auch die Entwicklungen bei der Nutzung von Bankprodukten bestätigen den Trend: Mit 93 Prozent wird am häufigsten die Debitkarte – hierzulande auch als Bankomatkarte bekannt – genutzt. Das Online Banking via Smartphone stieg um 13 Prozentpunkte auf 58 Prozent. Österreich hat im Vergleich zu seinen Nachbarn in Mittel‐ und Osteuropa bei der Smartphone‐ (97 Prozent gegenüber 94 Prozent) und der Tablet‐Durchdringung (56 Prozent versus 47 Prozent) die Nase vorne. Auch bei der Nutzung von digitalen Services gibt es Unterschiede: So kaufen Österreicher signifikant mehr im Internet ein (79 Prozent AT vs. 67 Prozent) und haben öfter Zahlungsanwendungen installiert (67 Prozent AT vs. 48 Prozent).

Die vorliegende Studie zeigt: 62 Prozent der Österreicher können sich mittlerweile das Smartphone zusätzlich für die Kartenzahlung neben der klassischen Karte vorstellen. Dahinter folgen Tablets (23 Prozent), Personalausweise/ Pässe (18 Prozent) und Wearables wie Smart‐Uhren (17 Prozent) oder Fitness Armbänder (10 Prozent). „Die Zahlen belegen eindeutig: Österreich ist am Weg zum mobilen Bezahlen. Wir werden in den nächsten Jahren einen rasanten Anstieg der Nutzung sehen“, meint Rau. „Wir setzen alles daran den Kunden den Bezahlvorgang zu erleichtern. Sicherheit bleibt oberstes Prinzip!“ Darum sei es auch wichtig zu betonen, dass eine Zahlung mit dem Smartphone immer noch eine Mastercard Zahlung ist.

57 Prozent der Österreicher verwenden derzeit den Pin‐Code. Dabei ist Biometrie besonders sicher: Der Fingerabdruck, Augen‐ oder Gesichts‐Scan ist eindeutig und würde von 43 Prozent der Antwortenden auch benutzt werden, hätten sie die Möglichkeit dazu. Bereits 23 Prozent verwenden eine Form von biometrischer Authentifizierung, was im Vergleich zum Jahr 2016 (7 Prozent) einen rasanten Anstieg bedeutet. 65 Prozent der Befragten gaben an, dass sie jene Authentifizierungsmethode wählen würden, die die höchste Sicherheit für ihre Zahlungen und ihr Bankkonto bietet. Fingerabdruck und das Einmalpasswort liegen hier laut Konsumenten an der Spitze. „Die Trends sind klar: Mobile Payment benötigt gewohnt hohe Sicherheitsstandards, zeitgleich soll es für den Verbraucher einfach sein. Das ist uns als Mastercard wichtig und hier unterstützen wir unsere Partner bei der Umsetzung“, so Rau.

Piotr Kwasniak, Director Digital Business Development Mastercard Austria, meinte vor Pressevertretern, bis zum 14. September dieses Jahres würden die umfassenden Vorbereitungsarbeiten für die PSD2–konforme Sicherheitsoffensive beim mobilen Bezahlen abgeschlossen sein (PSD steht für Payment Services Directive – Zahlungsdiensterichtlinie).

Für die Studie (durchgeführt vom internationalen Markt‐ und Meinungsforschungsinstitut Ipsos – das 1975 in Paris gegründete Institut Ipsos mit Büros in 89 Ländern ist seit November 2016 auch in Österreich vertreten) wurden in Österreich und weiteren 12 EU‐Osteuropäischen und Osteuropäischen Ländern (entspricht dem „Cluster Mastercard Central Eastern Europe Division (CEE)“ Online jeweils 1.000 Personen „städtische Online‐Bevölkerung im Alter von 20–50 Jahren, Banknutzer, die ein Bankkonto besitzen“ befragt. Details siehe Download nachstehend.

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