ING‐Umfrage: Corona‐Krise treibt Kartenzahlungen an

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Laut aktueller ING-Umfrage sind 72 Prozent der Österreicher der Meinung, dass es aufgrund des Coronavirus vernünftiger ist bargeldlos zu bezahlen.

Die Bedeutung von Bargeld war für Österreicher immer besonders hoch. Dies zeigten die internationalen Vergleichsstudien der ING immer wieder. Umso weniger wunderte man sich über den Run auf Bankomaten rund um die Lockdown‐Ankündigung am 13. März 2020. Eine Analyse der ING ergab, dass die durchschnittliche Behebung bei ihren Kunden in Wien rund um diesen Peak (13. bis 22. März) von 147 Euro auf 247 Euro anstieg und damit um 70 Prozent höher war, als in den Monaten davor. Seit Ostermontag werden durchschnittlich Beträge von 183 Euro behoben. „Wir bewegen uns auch hier wieder Richtung Normalität. Ich denke, dass wir österreichischen Banken die Versorgungssicherheit unter Beweis gestellt haben und das Vertrauen in uns gestärkt ist”, erklärt Barbaros Uygun, Geschäftsführer der ING in Österreich.

Kartenzahlung bevorzugt

Beim Bezahlen mit Karte an der Kassa stieg der durchschnittliche Betrag bei den ING‐Kunden von 30 Euro auf 35 Euro. „Wir begrüßen die Anhebung des Limits für kontaktloses Bezahlen ohne PIN von 25 auf 50 Euro”, so Uygun. „Kartenzahlungen werden durch die aktuelle Krise angekurbelt und die Einstellung zu Bargeld wird von vielen Menschen überdacht werden.” Immerhin: bei der Umfrage gaben nur acht Prozent der Befragten an, wegen der Pandemie mehr Bargeld als sonst in der Geldbörse zu haben. „Das Bargeld liegt also zuhause und ist wichtig für das Sicherheitsgefühl. Geht es um sicheres Bezahlen, bekommt nun die Karte einen neuen, höheren Stellenwert”, resümiert ING‐Chef Uygun.

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