Interesse an Wertpapieren und Abbau der Kredite

Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand der Erste Bank
© Erste Bank / Daniel Hinterramskogler

Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand der Erste Bank

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Laut einer jüngsten Umfrage der Erste Bank sind 6 von 10 Österreichern mit der finanziellen Situation zufrieden. Immerhin 30 Prozent nehmen sich ein Wertpapier-Investment vor. Die durchschnittliche Kreditsumme, die aktuell angestrebt wird, geht hingegen um ein Viertel auf 59.100 Euro zurück.

Die Österreicher nähern sich – wenn auch langsam – dem Wertpapier an.30 Prozent (+2 Punkte) der Antwortenden wollen im Jahr 2019 Geld in Wertpapiere investieren. Angesichts weiter anhaltender Niedrigzinsen ein gutes Vorhaben . „Auch wir sehen bei Fondssparplänen  seit Jahresbeginn sehr deutliche Zuwächse“, so Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand der Erste Bank Oesterreich.

Aber auch das Sparbuch bleibt weiterhin beliebt und legt um drei Prozentpunkte zu: 65 Prozent legen ihr Geld aufs Sparbuch. Bausparen bleibt für jeden zweiten Österreicher interessant (49 Prozent, ‑1 Punkt), leicht rückgängig ist die Vorsorge mit Versicherungen. Nurmehr 33 Prozent (-6 Punkte) planen eine Lebensversicherung abzuschließen und 31 Prozent (-5 Punkte) wollen eine Pensionsvorsorgeversicherung eingehen.

Die Österreicher sind mit ihrer persönlichen finanziellen Situation auch in Summe sehr zufrieden. 61 Prozent sind zufrieden, 25 Prozent zumindest teilweise. Nur 13 Prozent sind mit der momentanen Lage ihrer Finanzen nicht zufrieden. Das ist das Ergebnis einer Integral‐Studie im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen.

Kreditsumme rückläufig

37 Prozent der von der Studie erfassten Bürger planen 2019 eine größere Anschaffung. Der Anteil jener, die über einen Kredit oder ein Bauspardarlehen finanzieren wollen, ist mit 17 Prozent (+9 Punkte) stark gestiegen. Ein Grund dafür dürften die nach wie vor sehr günstigen Zinsen, sowohl bei Konsum‐ als auch bei Wohnbaufinanzierungen, sein.

Die durchschnittliche Kreditsumme, die seitens Privater aufgenommen werden soll, ist im Vergleich aber deutlich niedriger. Laut Umfrage sind es im Durchschnitt 59.100 Euro, während es Ende 2017 noch 78.800 Euro waren. Von diesem Trend ist in der Erste Bank Oesterreich bisher allerdings nichts zu bemerken: „Bei Wohnbaufinanzierungen steigen die Durchschnittssummen, während sie bei Konsumkrediten relativ konstant bleiben“, erklärt Schaufler.

Beim Sparen und Veranlagen nehmen sich die Österreicher deutlich höhere Summen vor. Durchschnittlich wird davon ausgegangen, dass 5.700 Euro für Neu‐ und Wiederveranlagungen zur Verfügung stehen. Das sind um beachtliche 1.000 Euro mehr als im Vergleichszeitraum.

Integral hat 1.000 Österreicher (repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 14 Jahren) in telefonischen und Online‐Interviews nach ihren geplanten Spar‐ und Anlageformen sowie ihrem Finanzierungsbedarf gefragt. Die Befragung fand im 4. Quartal im Zeitraum von 29. November bis 14. Dezember 2018 statt.

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