Jahresbericht 2020 Bankhaus Spängler: Kundenvolumen von 8,5 Milliarden Euro

© Bankhaus Spängler

Werner G. Zenz, Vorstandssprecher im Bankhaus Spängler und Vizepräsident des Verbandes österreichischer Banken und Bankiers

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Trotz Corona: Gutes und erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 für die älteste Privatbank in Österreich. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg auf 10,1 Millionen Euro. Vorstandssprecher Werner G. Zenz auch für die Zukunft optimistisch.

Das Salzburger Bankhaus Spängler zieht Bilanz über ein besonderes Geschäftsjahr 2020, das maßgeblich von der Corona‐Pandemie geprägt war. Trotz des schwierigen Umfelds zeigt sich Vorstandssprecher Werner G. Zenz mit der Entwicklung der ältesten Privatbank in Österreich zufrieden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnte um rund 33 Prozent auf 10,1 Millionen Euro gesteigert werden. Beim Betriebsergebnis steht ein Plus von 27 Prozent auf 7,4 Millionen Euro zu Buche. Insgesamt werden 8,5 Milliarden Euro an Kundenvolumen betreut.

“Der Anstieg im EGT ist durch zwei Sondereffekte geprägt”, erklärt Zenz. “Einerseits haben wir im Jahr 2020 unsere wesentliche und historisch sehr erfolgreiche Beteiligung an der Spängler IQAM Invest GmbH verkauft, und andererseits haben wir im Hinblick auf die Folgen der Corona‐Krise aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht unsere Risikovorsorgen im letzten Jahr nahezu verdreifacht. Die besonders gute Kapital‐ wie auch Liquiditätsausstattung sowie beträchtliche Rücklagen sind Garant dafür, dass wir auch so schwierige Jahre wie das vergangene erfolgreich bewältigen können.”

Nettozinsertrag leicht und Provisionsertrag deutlich gestiegen, Kernkapitalquote weiter verbessert

Die Primäreinlagen sind leicht zurückgegangen und betragen 1,019 Milliarden Euro. Das Kreditvolumen konnte um 3,2 Prozent ausgeweitet werden und beträgt 789 Millionen Euro. Damit wurden rund 77 Prozent der Primäreinlagen als Kredite vergeben. Trotz des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes konnte das Bankhaus Spängler den Nettozinsertrag gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,8 Prozent auf 15,2 Millionen Euro steigern. Eine deutliche Steigerung verzeichnet das Bankhaus im Provisionsgeschäft (+ 11 Prozent) und erfreut sich über beträchtliche Nettomittelzuwächse im Veranlagungsgeschäft. Das Kernkapital konnte durch Rücklagenzuweisungen (aus dem Ergebnis) um 5 Millionen Euro erhöht werden. Damit verbesserte sich die Kernkapitalquote von 13,1 auf 14,0 Prozent.

Optimistischer Ausblick auf das laufende Jahr

Mit Blick auf die Zukunft zeigt sich der Vorstandssprecher des Bankhauses Spängler durchaus optimistisch: “Auch das Jahr 2021 wird voraussichtlich ganz im Zeichen der anhaltenden Corona‐Krise stehen. Wir rechnen weiterhin mit Liquiditätsbedarf unserer Kunden, sind aber angesichts der sich aufhellenden Konjunktur und der Impffortschritte zuversichtlich. Die Kreditnachfrage ist ungebrochen stark und auch im Vermögensverwaltungsgeschäft liegen wir deutlich über Plan. Die Erträge aus dem Verkauf der Beteiligung an der Spängler IQAM Invest GmbH werden wir zur Stärkung unserer Kernkompetenzen nutzen und in die selektive Erweiterung unseres Geschäftsmodells investieren”, sagt Zenz. So wird das Bankhaus mit Ende Juni die Räumlichkeiten in der neuen Niederlassung in Innsbruck in der Museumsstraße 1 beziehen.

Starke Zuwächse im Private Banking – Bedarf an persönlicher Beratung steigt wieder

Derzeit startet das Bankhaus Spängler mit dem strategischen Planungsprozess 2025, dabei werden die wesentlichen Handlungsfelder für die nächsten Jahre festgelegt. “Entsprechend unserem Unternehmensleitsatz ‘Best in Family Banking’ werden wir den Weg der konsequenten strategischen Ausrichtung unseres Hauses auf höchste Beratungsqualität in den Kernbereichen Privatvermögen und Familienunternehmen weiter fortsetzen”, betont Vorstandssprecher Zenz. Die angebotenen Dienstleistungen sind sehr gut in den Märkten positioniert, und die Mitarbeiter arbeiten mit beeindruckend hoher Motivation. Eine jüngst extern durchgeführte Mitarbeiterbefragung ergab für das Bankhaus Top‐Werte als Arbeitgeber. „Der Bedarf an persönlicher Beratung steigt weiter. Die Zinsen in Europa werden noch längere Zeit auf diesem niedrigen Niveau verharren. Die Kapitalmärkte bleiben schwankungsanfällig. All das verlangt eine erhöhte Betreuungsintensität”, so Zenz und ergänzt, dass die durch Corona bedingte „Distanz“ zu deutlich mehr Kundenkontakten geführt habe.

Hier geht es zum gesamten Jahresbericht 2020. 

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