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Karin Reisinger, UNIQA: „64 Prozent der Jungen wünschen sich Finanzbildung in der Schule.“

© UNIQA/Ludwig Schedl

Karin Reisinger, Head of Brand and Communication UNIQA Insurance Group AG

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Im Interview mit ForumF liefert Karin Reisinger, Head of Brand & Communication bei der UNIQA, spannende Einblicke in die aktuelle Jugendkampagne der Versicherung, ihre beruflichen Ziele und was für 2022 geplant ist.

ForumF: Frau Reisinger, Mitte November launchte die UNIQA mithilfe der Agentur Springer & Jacoby die aktuelle Jugendkampagne. Worum geht es in der Kampagne kurz und knapp?

Karin Reisinger: Im Rahmen unserer aktuellen Jugendkampagne sind wir mit jungen Menschen auf zweifache Weise in Dialog getreten: Im Rahmen einer Straßenbefragung haben wir sie zu Ihrer Meinung, ihren Wünschen und Bedürfnissen rund um ihre finanzielle Vorsorge befragt. Um noch mehr in die Tiefe zu gehen, haben wir zusätzlich eine für Österreich repräsentative Umfrage durchgeführt und die Ergebnisse der jungen Zielgruppe eingehend analysiert. 40 Prozent der jungen Menschen haben hohes Interesse an Finanz- und Veranlagungsthemen, 64 Prozent wünschen sich, sie hätten bereits in der Schule Finanzwissen vermittelt bekommen. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen uns, ihre Bedürfnisse und auch ihre Sorgen besser zu verstehen. Und wir haben sie genutzt, um die Kampagne datenbasiert mitzugestalten: Unsere Beraterinnen und Berater haben gemeinsam mit dem hausinternen Kampagnenteam kurze, unterhaltsame Videoclips mit Tipps für die von den jungen Menschen angesprochenen Themengebiete produziert. Sie sind Teil der Social Media Kampagne und stehen auch auf der Landingpage der Kampagne zur Verfügung. Das Feedback der Zielgruppe ist zentral, um unsere Produkte und Services für ein besseres Leben weiterzuentwickeln und für unsere jüngeren Kundinnen und Kunden relevant zu sein und auch zu bleiben.

ForumF: Im Rahmen der Kampagne wurde auch eine Straßenbefragung unter österreichischen Jugendlichen zum Thema Vorsorge gestartet. Was waren Ihrer Meinung nach die wichtigsten Ergebnisse?

Reisinger: Junge Menschen haben bei der Straßenbefragung klar gesagt, dass ein sorgenfreies Leben – auch im Alter – für sie das Wichtigste ist. Sie wollen sich nach dem Berufsleben keine finanziellen Sorgen machen müssen und die Pension verdient genießen. Hier sind die konkreten Vorstellungen selbstverständlich individuell – vom ruhigen Leben mit Häuschen am Land bis hin zu Reisen rund um den Globus. Auffällig ist, dass vor allem junge Frauen das Thema der finanziellen Unabhängigkeit aktiv ansprechen. Ihnen ist also durchaus bewusst, dass sie tendenziell weniger Pension erhalten, als Männer – genau genommen sind es im Schnitt sogar 32 Prozent weniger. Beide Geschlechter hingegen haben angegeben, in der Schule zu wenig über Vorsorge gelernt zu haben. Dementsprechend haben sie oft noch keinen konkreten Plan, wie sie am besten vorsorgen können, um ihre Futuregoals zu erreichen.

ForumF: Was ist Jugendlichen Ihrer Meinung nach am wichtigsten, was ihre Vorsorge betrifft?

Reisinger: Bei den Jugendlichen zählt vor allem eines: Nachhaltigkeit. Wie bei Konsumgütern legen sie auch in der Vorsorge großen Wert darauf, dass ihr Verhalten im Einklang mit ihren ökologischen Ansprüchen steht. Selbstverständlich denken sie auch über Sicherheit und Ertragschancen nach, für sie muss hier der Mix stimmen.

ForumF: Welches Ziel wollen Sie mit der aktuellen Jugendkampagne erreichen?

Reisinger: Im Sinne von “gemeinsam besser leben“ wollen wir jungen Menschen dabei helfen, früh den Grundstein für die Sicherung ihres Lebensstandards auch im Alter zu legen. Und, was wir nicht vergessen dürfen: Träume sollen nicht für immer Träume bleiben! Wir wollen unsere Kundinnen und Kunden dabei unterstützen, diese auch zu verwirklichen. Wir wollen sie auf dem Weg zu einem besseren Leben begleiten.

ForumF: Wie verlief in Anbetracht der Corona-Pandemie das Jahr 2021 für die UNIQA?

Reisinger: Am stärksten hat sich Corona auf die Digitalisierung ausgewirkt. In der Interaktion mit unseren Kundinnen und Kunden, aber auch innerhalb unseres Unternehmens. Die Unternehmenskultur wandelt sich. Homeoffice und hybrides Arbeiten sind seit Beginn der Pandemie die Norm geworden. Das ist eine neue – auch spannende – Realität. Wie in vielen anderen Bereichen sehen wir gesellschaftliche Umbrüche – Themen wie der Klimaschutz, Nachhaltigkeit und notwendige Innovation stellen uns vor neue Herausforderungen. In unserer Markenkommunikation versuchen wir relevante, aktuelle Themen aufzugreifen.

ForumF: Welche Ziele haben Sie sich in Ihrer Position als Head of Brand & Communication bei der UNIQA im kommenden Jahr 2022 gesetzt?

Reisinger: Mit unserer Zukunftsstrategie „UNIQA 3.0 – Seeding the Future“ sehen wir in Herausforderungen wie Covid-19, dem Klimawandel, der Digitalisierung, das Niedrigzinsumfeld und dem demographischen Wandel nicht nur mögliche Risiken, sondern auch Chancen. Ausgehend von dieser Strategie lautet unsere neue Markenbotschaft „gemeinsam besser leben“. Das machen wir durch ein Rebranding nach außen sichtbar. Die kürzlich gestartete Kampagne werden wir auch 2022 fortsetzen – mit dem Ziel zu zeigen, wie „besser leben“ für den Einzelnen, aber auch für uns alle gelingen kann – und das in allen Lebensbereichen.

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