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Klarna ermöglicht 90 Millionen Verbrauchern ihren CO2‐Fußabdruck zu messen

Sebastian Siemiatkowski, CEO Klarna

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Bis zu 90 Millionen Klarna-NutzerInnen können in 16 Märkten ihren CO2-Fußabdruck beim Shoppen via App verfolgen. Klarna launcht mit Doconomy eine der weltweit größten Aufklärungsaktionen, um das Bewusstsein für den individuellen CO2-Verbrauch zu schärfen.

Klarna kündigt am 21. April ein neues Feature für die Klarna-App an, das künftig den CO2‐Fußabdruck aller Klarna‐Einkäufe anzeigt. Das Feature ist Teil des 1‑Prozent‐Versprechens, durch das Klarna 10 Millionen US‐Dollar an Initiativen zur Unterstützung des Planeten spenden wird. Das neue Feature soll KonsumentInnen einen kostenlosen und unvoreingenommenen Zugang zu Klimadaten und deren Auswirkungen geben und so das Bewusstsein für den Klimawandel stärken. 

Die neue App‐Funktion liefert auf einfache Art und Weise einen Einblick in den CO2‐Fußabdruck der VerbraucherInnen und ist eine der reichweitenstärksten Aufklärungsaktionen zur individuellen Treibhausgasbilanz, die bis jetzt auf der Grundlage von Verbraucherdaten durchgeführt wurden. Klarna arbeitet dafür mit Doconomy zusammen, welche weltweit führend innovative Lösungen zur Ermittlung des CO2‐Verbrauchs von Transaktionen entwickelt haben. Konkret können Unternehmen so ihren KundInnen den eigenen durchschnittlichen kgCO2‐Wert für jeden ihrer Einkäufe bereitstellen. Im Rahmen der Kooperation von Klarna und Doconomy werden die CO2‐Daten auf globaler Ebene erfasst und kostenlos in der Klarna‐App zur Verfügung gestellt. 

Für jeden Einkauf, der mit einer Bezahloption von Klarna getätigt wird, wird ein CO2‐Fußabdruck auf Basis des Åland‐Index von Doconomy erstellt. So erhalten bis zu 90 Millionen Klarna‐KundInnen, darunter 18 Millionen monatlich aktive App‐NutzerInnen, Einblicke in ihre individuellen CO2‐Emissionen. Viele von Klarnas zahlreichen PartnerhändlerInnen arbeiten ihrerseits bereits intensiv an eigenen Maßnahmen. Für Klarna ist das neue Angebot ein erster wichtiger Schritt, selber einen Beitrag zu mehr Sensibilität rund um Klimafragen zu leisten. 

Langfristig hofft Klarna VerbraucherInnen damit über die sogenannten “wahren Kosten” des Konsums zu informieren und ihnen die Chance zu geben, aktiv zu werden.

„Wenn Fett‑, Zucker‐ und Salzgehalt auf Lebensmitteln angegeben werden, warum sollten wir unsere CO2‐Emissionen nicht genauso sichtbar machen? Diese Informationen sollten kein Aufpreis oder Luxus bedeuten, für den VerbraucherInnen zahlen müssen. Vielmehr sollten sie eine wesentliche Rolle beim täglichen Einkauf spielen. Aus diesem Grund haben wir uns für ein Upgrade der Klarna‐App entschieden, um all unseren KundInnen weltweit Zugang zu ihrem CO2‐Fußabdruck zu geben, der beim Shoppen entsteht. Wir alle treffen Entscheidungen, die sich auf unsere Umwelt und unseren Planeten auswirken. Deshalb ist es wichtig, dass jedeR die Möglichkeit hat smarte Entscheidungen zu treffen, was unser Klima betrifft”, sagt Sebastian Siemiatkowski. 

Mit einem globalen Netzwerk von mehr als 90 Millionen VerbraucherInnen und 250.000 EinzelhändlerInnen bietet Klarnas Reichweite die Möglichkeit, Informationen über die Klimaauswirkungen länderübergreifend bereit zu stellen und KonsumentInnen zu mündigen EntscheidungsträgerInnen zu machen. 

„Dass Klarna als Vorreiter alle NutzerInnen über ihren individuellen CO2‐Fußabdruck informiert und ihnen ermöglicht ihre Konsumgewohnheiten zu verfolgen, zu messen und verstehen zu können, birgt großes Potenzial für positive Veränderungen. Der Finanzsektor hat über die Jahre enorme Kräfte entwickelt, um für Wohlstand zu sorgen. Jetzt kann dieselbe Kraft für das Wohlergehen unseres Planeten eingesetzt werden. Die Ergänzung von Klarnas Services um einen Datenzugang über Klimainformationen ist ein smarter Schritt, um viele Menschen zu erreichen und aufzuklären”, sagt Mathias Wikström, CEO von Doconomy.

Das Klarna 1‑Prozent‐Versprechen

Am Tag der Erde startet Klarna zusätzlich seine globale Plattform Giveone.com, die Klarnas 1‑Prozent‐Versprechen für den Klimaschutz wahr werden lässt. Klarna wird 1 Prozent der jüngsten Finanzierungsrunde – insgesamt 10 Millionen US‐Dollar – an Initiativen zur Unterstützung des Planeten spenden. Die Spende wird sich auf die Unterstützung von Initiativen konzentrieren, die sich mit den dringendsten Herausforderungen rund um den Klimawandel und den Verlust der Artenvielfalt befassen. Ein erfahrenes Team von ExpertInnen wird Projekte auswählen, die durch die Spende finanziert werden sollen. Das Konzept, das der Initiative zu Grunde liegt, soll später veröffentlicht werden, um andere Unternehmen zu inspirieren, dem Beispiel zu folgen und auch zur Lösung der globalen Klimakrise beizutragen. 

Damit sich auch VerbraucherInnen an der Aktion beteiligen können, wird Klarna über die Spendenplattform Milkywire eine Spenden‐Option in Klarnas Bezahlmethoden integrieren. Klarna‐NutzerInnen können dann beim Bezahlvorgang für eines der Projekte spenden.

Darüber hinaus wird Klarna die Reduktion des eigenen CO2‐Fußabdruck angehen. Bis 2030 will Klarna alle Unternehmensemissionen um 50 Prozent reduzieren und ab 2021 jährlich einen finanziellen Beitrag zu Klimaprojekten leisten, darunter Kohlenstoffabbau, Blue‐Carbon‐Initiativen, Wiederaufforstung und Waldschutz sowie Projekte zur Emissionsreduzierung. Die jährliche Summe basiert auf einer internen Kohlenstoffsteuer, die auf 100$/Tonne für die Bereiche 1 und 2 sowie Reise‐Emissionen festgelegt wird (die verbleibenden Bereiche 3 Emissionen werden auf 10$/Tonne festgelegt).

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