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Krisenstund‘ hat Gold im Mund

Elisa Krisper
Elisa Krisper
Aufgrund des Ukraine-Krieges und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen für Europa bangen immer mehr Menschen um ihr Geld – und kaufen Gold. Nicht unüblich in Krisenzeiten. Aber zahlt sich das aus?

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Wir leben in einer volatilen Welt. Nichts ist mehr sicher, nichts ist mehr so, wie es noch vor Kurzem war. Und da kommen gleich einmal die eigenen Finanzen ins Spiel. Wie legt man sein Geld in einer Welt, in der alles teurer zu werden scheint, am besten an? Sein Geld in Gold zu investieren, scheint da eine recht sichere Option zu sein: Es werden keine Börsen-Vorkenntnisse benötigt und dass Gold von einem auf den anderen Tag gar keinen Wert mehr hat, scheint auch unwahrscheinlich. Derzeit ist der Gold-Preis in Österreich aufgrund der Unsicherheit in Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg auf einem Rekordhoch. Es legen also immer mehr Menschen ihr Geld in Gold an, was wiederum dazu führt, dass die Nachfrage steigt und somit auch der Gold-Preis.

Aufgrund der steigenden Nachfrage kommen Edelmetall-Händler, wie Münze Österreich, die auch Banken oder andere Händler versorgen, mit der Produktion kaum nach. Die Münze Österreich gibt an, seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine mehr als doppelt so viel umgesetzt zu haben wie im gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr. Alleine am Tag des Kriegsausbruchs setzte der Online Shop von Münze Österreich 3 Millionen Euro um, im physischen Shop in der Wiener Innenstadt waren es 1 Million Euro Umsatz – und das an einem einzigen Tag. Auch Bankinstitute, wie die Erste Bank oder Raiffeisen, bestätigen einen Anstieg an der Gold-Nachfrage von Privatpersonen.

Das Anlegen in Gold geht schon immer mit großen Schwankungen einher – unabhängig von der weltpolitischen Situation. Aber dennoch: Der Goldpreis ist in Österreich seit dem russischen Einmarsch um 14 Prozent gestiegen und somit auf einem Allzeithoch von über 2.000 US-Dollar pro Feinunze. Das ist schön für alle jene, die bereits viel Gold horten. Ob jetzt allerdings der richtige Zeitpunkt ist, um mit dem Anlegen in Gold zu beginnen, bleibt jedem selbst überlassen.

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