Mastercard setzt auf Themenvielfalt

Gerald Gruber, General Manager Mastercard Austria
© Mastercard/Josef Schuster

Gerald Gruber, General Manager Mastercard Austria

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Im Rahmen der Wirtschaftsgespräche des Europäischen Forum Alpbach wurde bei der Breakout Session 09 „Die Macht zum Wir“ das Thema diskutiert, wie ein Miteinander statt eines Gegeneinanders von Mann und Frau in den Unternehmen gelingen kann. Mastercard – Geschäftsführer Gerald Gruber plädierte leidenschaftlich für Diversität sowie Perspektivenvielfalt und zeigte den Nachholbedarf in Österreich auf. Gerade im digitalen Zeitalter die Bündelung aller Initiativen, Talente und Perspektiven an.

Im berühmten Tiroler Bergdorf war ein prominentes Panel mit Harald Katzmair (Soziologe, Philosoph und Leiter von FASresearch), Rebekka Reinhard (Philosophin, Autorin, Keynote‐Sprecherin), Maria Zesch (CCO T‑Mobile Austria) und Gerald Gruber (General Manager Mastercard Austria) unter der Moderation von Sonja Zant (Unternehmensberaterin) geladen die Geschlechterproblematik zu diskutieren.
Eine neue Studie von Ernst & Young zeigt immerhin einen leichten Anstieg der Frauenquote in Führungspositionen im Vergleich zum Jahr 2016 – um von einer Gleichverteilung und somit Perspektivenvielfalt sprechen zu können, ist aber noch ein weiter Weg zu gehen. Betrachtet man den Anteil der Frauen in den Vorstandsetagen von Österreichs börsennotierten Unternehmen, arbeiteten zum Stichtag 30. Juli 2017 insgesamt elf weibliche Vorstände – und damit um zwei mehr als im Jahr zuvor – in den 63 im Wiener Börse Index (WBI) notierten Unternehmen. Den elf Frauen stehen in den Vorstandsgremien insgesamt 185 Männer gegenüber. Der Frauenanteil stieg damit leicht von 4,7 auf 5,6 Prozent an. Zwar ist der Anteil der börsennotierten Unternehmen mit zumindest einer Frau im Vorstand leicht gestiegen, aber dennoch findet sich nur in knapp jedem siebten Unternehmen (14 %, 2016: 11 %) zumindest ein weibliches Vorstandsmitglied. Wie schon 2016 haben nur knapp drei Prozent mehr als eine Frau in der Chefetage.

Das Thema Diversität ist auch für Mastercard wesentlich. „In Zeiten der Veränderung und der zunehmenden Digitalisierung sind Themen wie Diversität, Konflikt und Kooperation sehr relevant, weil wir uns selbst immer wieder die Frage stellen, wie wir mehr Perspektivenvielfalt und unterschiedliche Sichtweisen in unser Unternehmen bekommen“, betonte Gerald Gruber, General Manager Mastercard Austria.

Im internationalen Vergleich gibt es in Österreich in Sachen Diversität in der Wirtschaft noch großen Aufholbedarf. Je offener Unternehmen agieren, desto mehr Innovationskraft entwickeln sie und desto nachhaltiger bleiben sie wettbewerbsfähig. „Diversität und Vielfalt des Denkens sind das Herz von Innovationen. Mit der verstärkten Positionierung von Frauen stellen wir Perspektivenvielfalt innerhalb des Unternehmens sicher. Das Schöne daran ist, dass nicht nur wir als Unternehmen davon profitieren, sondern gleichzeitig auch tolle Initiativen und Produkte für den Markt entstehen“, unterstreicht Gerald Gruber. Mit Girls4Tech, Women in Technologies und Project Inspire hat Mastercard spannende Initiativen zur Förderung und Stärkung von Frauen auf der ganzen Welt ins Leben gerufen. Im Zentrum steht die weltweite Schaffung von dynamischen, geförderten und ausgewogenen Arbeitsplätzen, um integrative Ansätze für die Wirtschaft sowie Ausgewogenheit und einen gleichberechtigten Zugang zu Produkten und Lösungen zu schaffen. „Je vielfältiger die Lebenserfahrungen sind, desto besser sind die Ideen. Wir sind der Auffassung, dass die Vielfalt entscheidend für das Voranbringen des Geschäfts ist“, so Gruber.

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