Mehr Frauen an die Schalthebel der Finanzwirtschaft!

Aktuelle Studien fördern zu Tage, dass Frauen hierzulande nicht nur sehr an Finanzthemen interessiert sind und ihre Kinder darüber aufklären, sondern dass sie auch über dem europäischen Durchschnitt Geld sparen.

Der Klarna Money Management Pulse verdeutlicht, dass sich österreichische Frauen überdurchschnittlich für Finanzthemen interessieren, nämlich 67 Prozent aller Befragten. Der weltweite weibliche Durchschnitt liegt hier bei 64 Prozent. Österreichs Frauen sind also überdurchschnittlich an Finanzthemen interessiert. Außerdem zeigt der Bericht, dass Frauen in Österreich gerne Geld sparen und zu höheren Anteilen investieren als Frauen in anderen Ländern. Im Länder-Ranking sind Österreicherinnen nach Norwegerinnen und Irinnen (je 87 Prozent) die sparsamsten Frauen. 

Eine Studie des Österreichischen Bankenverbandes zeigt, dass die meisten ÖsterreicherInnen ihr Finanzwissen von ihren Müttern eingetrichtert bekommen. Gleichzeitig zeigt die Bankenverband-Umfrage, dass sich mehr jüngere Menschen und vor allem jüngere Frauen für Finanzthemen interessieren.

Österreichs Frauen bringen also eigentlich die perfekten Grundvoraussetzungen mit, um in der Finanzbranche erfolgreich zu sein: Es besteht ein grundsätzliches Interesse, das sie sogar an die nachfolgenden Generationen weitergeben, Frauen sind tendenziell sparsam(er) und sie können gut haushalten. Bleibt abzuwarten, ob das Männer-Frauen-Gefälle in der Finanzwelt künftig etwas geringer wird und wir bald mehr Frauen an den Schalthebeln der Macht in der Finanzwirtschaft sehen. Die Zeichen stehen gut.

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