Merkur Versicherung gründet Start‐up

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Mit Oktober startet die Merkur Versicherung ihr eigenes Start-up im Konzern. Das Merkur Innovation Lab kümmert sich um die Themen der Zukunft: von Digitalisierung bis Big Data.

Die Frage nach der Digitalisierung stellt sich nicht mehr. Corona und die damit verbundene Dynamik hat längst die Antwort geliefert. Die Merkur Versicherung hat die Basis für die digitale Transformation bereits innerhalb der vergangenen zehn Jahre gelegt. Mit der Gründung eines eigenen Start‐ups fokussiert sich das Unternehmen nun darauf, die betriebsinternen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige digitale Zukunft zu schaffen. Im Fokus stehen der Einsatz von digitaler Infrastruktur bis hin zu Artificial Intelligence und Data‐driven Business, um Geschäftsprozesse effizienter, Vertriebsmodelle innovativer zu gestalten. Dabei spielt das Kundenverhalten, das sich auch in der Versicherungsbranche laufend weiterentwickelt, eine zentrale Rolle. „In der Merkur hat der digitale Transformationszug in Form des Merkur Innovation Lab den Bahnhof verlassen und ist auf Schiene. Unsere Aufgabe ist es, ihn entlang der Kundenbedürfnisse zu lenken und gemeinsam in die Zukunft zu fahren”, freut sich Ingo Hofmann, Vorstandssprecher der Merkur Versicherung. „Mit externer Unterstützung vom Grazer Know‐Center bündeln wir unseren Innovationsgeist, um nicht nur auf die Marktdynamik zu reagieren, sondern auch das Tempo mitbestimmen zu können.”

Strategische Partnerschaft

Das europäische Forschungszentrum für Data‐driven Business und Artificial Intelligence, das Grazer Know‐Center, unterstützt beim Aufbau einer eigenen Data‐Science‐Abteilung, in der Anwendungsbeispiele umgesetzt und Forschungsergebnisse verwertet werden. Neben gemeinsamer Forschung und Entwicklung ist die Ausbildung ein wichtiger Aspekt. Im Rahmen einer von der Merkur Versicherung finanzierten Doktorandenstelle werden Data Science Spezialisten im Bereich Social Computing ausgebildet. Durch die Wissenssymbiose und dem eingebrachten Branchen‐Know‐how wirken die Merkur und das Know‐Center dem bestehenden Fachkräftemangel aktiv entgegen. „Wir freuen uns, dass wir die Merkur Versicherung für eine langjährige Kooperation und als Partner im COMET‐Modul ‚DDAI – Privacy Preserving Data Driven Artificial Intelligence‘ gewinnen konnten. Ziel des Projektes ist es, neue Methoden umzusetzen, um sensitive Daten sicher auszuwerten und Unternehmen dabei zu unterstützen, Daten und Algorithmen besser zu verstehen und zu nutzen, und das bei maximalem Datenschutz. Versicherer verwalten viele vertrauliche Informationen und müssen zugrundeliegende Analyse‐ und Rechenmodelle gegenüber der Finanzmarktaufsicht offenlegen können. Das Know‐Center bringt dafür seine Expertise im Bereich Privacy Preserving Analytics und Explainable AI ein“, erklärt Stefanie Lindstaedt, CEO des Know‐Center und Direktorin des Instituts für Interactive Systems and Data Science (ISDS) an der TU Graz. Mit der Besetzung der Geschäftsführung durch MMag. Daniela Pak‐Graf unterstreicht die Merkur ihren eigenen Anspruch eines überdurchschnittlich hohen Anteils von Frauen in Führungspositionen. Daniela Pak‐Graf ist seit Jahren Teil des Teams Merkur und war zuvor im Bereich Risikomanagement und Konzernmathematik aktiv. Künftig wird sie sich mit ihrem Team um die digitalen Agenden der Versicherung kümmern.

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