N26: Streit um Betriebsrat der „Gegen fast alle Werte, an die wir bei N26 glauben” steht

N26-Gründer Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal
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N26-Gründer Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal

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Management der Neobank N26 erwirkte Einstweilige Verfügung gegen die Wahl eines Betriebsrates. Der Grund: Ein mangelndes Hygienekonzept.

Die Mitarbeiter von N26 zeigen sich von den Arbeitsbedingungen der Smartphone Bank unzufrieden. So stehen beispielsweise fehlende Transparenz bei Gehältern, hoher Arbeitsdruck und befristete Verträge an der Tagesordnung. Nachdem sich das Vertrauen in das Management laut Mitarbeitern im „historischen Tiefstand” befindet, wollen diese nun einen Betriebsrat gründen. Hier machte das Management dem Wahlvorstand, der anschließend den Betriebsrat wählt einen Strich durch die Rechnung und erwirkte beim Berliner Gericht eine Einstweilige Verfügung, für die am 13. und 14. August angesetzte Wahl im Berliner Hofbräu Wirtshaus. Der Grund: Ein fehlendes Hygienekonzept in Zeiten der Corona‐Krise. Nun schaltete sich jedoch die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ein, die das Meeting anstelle der N26‐Mitarbeiter, abhalten werden. Somit könne die Wahl nun doch abgehalten werden.

Die beiden N26 Gründer Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal äußerten sich bereits vor einiger Zeit per Mail an ihre Mitarbeiter, dass ein Betriebsrat „gegen fast alle Werte, an die wir bei N26 glauben steht.” So mache dieser das Start‐up langsamer, erschwerte die Zusammenarbeit und mindere Karrierechancen. Wie Trending Topics berichtet, findet zeitgleich mit der Wahl des Betirebsrats ein von Stalf und Tayenthal angesetztes unternehmensweites Meeting statt, bei dem es um eine „alternative Mitarbeitervertretung“ gehen soll.

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