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Nachhaltigkeit: Am grundsätzlichen Wollen liegt es nicht

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Mehr als der Hälfte der Menschen gefällt der Gedanke, dass man sein Geld nur in Unternehmen und Werte investiert, die nachhaltig agieren. Das ist die gute Nachricht.

Mit dem nachhaltigen Anlegen ist das so eine Sache. Überall hört man davon, viele sprechen davon, in der Marktkommunikation der Finanzinstitute liest man davon, aber so richtig abheben tut das nachhaltige Anlegen nicht. Noch nicht. In der nach all den Jahren noch immer sehr empfehlenswerten Printpublikation „brand eins“ finden sich in der August‐Ausgabe zwei spannende Zahlen, die den Status quo nachhaltiger Investments auf höchst anschauliche Art und Weise zum Ausdruck bringen. So liegt der Anteil der Menschen in Deutschland, die ihr Geld gern nachhaltig anlegen würden, bei 54 Prozent. Mehr als der Hälfte der Menschen in Deutschland (und das gilt so wohl auch für Österreich) gefällt also der Gedanke, dass man sein Geld nur in Unternehmen und Werte investiert, die nachhaltig agieren – was immer das im Detail bedeutet und beinhaltet.

Dem gegenüber steht der Anteil der nachhaltigen Investments in Deutschland am Gesamtmarkt im Jahr 2020: Und der liegt bei 6,4 Prozent. Warum das so ist? Da gibt es viele Gründe: Einer ist die sogenannte „soziale Erwünschtheit“ in Marktforschungsinterviews. Eine Rolle spielt sicher auch die sich wandelnde generelle Lebenseinstellung von Menschen und da gerade der Jüngeren, die dem Raubbau an unserem Planeten Einhalt gebieten wollen. Aber diese grundsätzliche Bereitschaft in nachhaltigen Investments zu gehen, ist ja schon mal eine gute Nachricht. Quasi: „I would, if I could“, wobei eine entscheidende Frage sicher auch ist, ob ein nachhaltiges Finanzprodukt in der Vorstellung der Konsumenten weniger gut performen „darf“, als ein herkömmliches Finanzprodukt.

Bleibt abzuwarten, wie die positive Einstellung zum nachhaltigen Investieren in den kommenden Jahren auch in tatsächliche nachhaltige Investments umgewandelt werden kann. Die Chancen stehen nicht schlecht.

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