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Neu in Österreich: Kapitalschutz bei Fonds‐Sparplänen

David O’Leary, Vorstandsmitglied der BAWAG Group und ressortverantwortlich für BAWAG P.S.K. Retail & SME
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David O’Leary, Vorstandsmitglied der BAWAG Group und ressortverantwortlich für BAWAG P.S.K. Retail & SME

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Seit 25 Jahren herrscht weitgehend Stillstand im heimischen Anlageverhalten: Aktuell sind mehr als 183 Milliarden Euro in „Cash“ veranlagt. Ein neues Produkt der BAWAG für Wertpapiereinsteiger kombiniert Spargewohnheiten und Sicherheitsbedürfnis.

Die Österreicher sind disziplinierte Sparer – wenn es allerdings darum geht, Veranlagungen in Wertpapiere auszuprobieren und höhere Rendite‐Chancen wahrnehmen zu können, scheuen viele davor seit Jahrzehnten zurück. Um diese beiden sehr lange „eingefahrenen“ Gewohnheiten miteinander zu kombinieren, startet die BAWAG P.S.K. als erste Bank in Österreich mit einem Fondsparplan für Einsteiger, der bis Ende des Jahres die Einzahlungen in Form eines Kapitalschutzes absichert – bis zu 100 Euro monatlich – unabhängig davon, wo die Kapitalmärkte Ende 2020 stehen. „Mit unserem neuen Produkt möchten wir Kunden dabei helfen, ihre Scheu vor Investitionen in den Kapitalmarkt abzulegen. Wir ermöglichen damit quasi den schrittweisen Umstieg vom Dreirad auf das Zweirad – allerdings mit Stützen“, erklärt David O’Leary, Vorstandsmitglied der BAWAG Group und ressortverantwortlich für BAWAG P.S.K. Retail & SME (Einzelhandel & KMU) in Österreich.

Private Haushalte in Österreich haben beim Finanzvermögen zum Halbjahr 2019 erstmals die „700 Milliarden Euro‐Schallmauer“ durchbrochen – 1995 belief sich der Wert auf rund 252 Milliarden Euro –, an der Zusammensetzung der Assets hat sich seit zwei Jahrzehnten allerdings kaum etwas verändert, wie eine Analyse der BAWAG P.S.K. zeigt. Der Anteil der Bankeinlagen ist laut Statistiken der OeNB seit 1995 unverändert am höchsten und liegt aktuell bei etwa 40 Prozent. Der Anteil täglich fälliger Einlagen am gesamten Finanzvermögen hat sich in den vergangenen 25 Jahren von rund 3,5 auf 23 Prozent mehr als versechsfacht, in (nominellen) absoluten Zahlen hat sich das Volumen von 8,7 Milliarden Euro im Jahr 1995 auf aktuell mehr als 159 Milliarden Euro mehr als verachtzehnfacht – trotz des mehrjährigen Niedrigzinsumfeldes. Der Anteil an börsenotierten Aktien hat sich demgegenüber seit 1995 weniger dynamisch entwickelt (1,5 versus 3,6 Prozent), ebenso der Anteil an Investmentzertifikaten (4,9 vs. 9,0 Prozent).

ErtragsBox „Start“ mit Kapitalschutz

Das neue Depotmodell „Ertragsbox Start“ setzt auf Einfachheit und Transparenz und inkludiert persönliche Beratung. Kunden können zwischen unterschiedlichen Vermögensverwaltungsfonds wählen, das All‐In Entgelt beträgt von 0,96 % p.a. zuzüglich 20 % Umsatzsteuer, es gibt kein Mindestvolumen und kein Mindestentgelt. Hinzu kommt: Bei Abschluss eines neues Fondssparplanes in ausgewählte Fonds bis 31.03.2020 sind alle Einzahlungen bis maximal 100 Euro pro Monat per Stichtag 31.12.2020 durch den Kapitalschutz abgesichert. Das heißt: Selbst wenn sich die Märkte negativ entwickeln sollten, ist das angesparte Geld vor Verlust geschützt. Nach dem 31.12.2020 unterliegt der Fondssparplan dem gewählten Anlagerisiko.

Lösungen für erfahrenere Anleger: „ErtragsBox Plus“ und „Einfach Online Depot“

Für erfahrenere Anleger oder Wertpapiereinsteiger mit Vorkenntnissen, die Wert auf regelmäßige persönliche Beratung legen, ist die BAWAG P.S.K. mit dem Produkt „Ertragsbox Plus“ in den Markt gestartet. Das Depotentgelt beträgt ab 3 Euro monatlich, Kunden können hierbei in ein breites globales Produktuniversum investieren, darüber hinaus gibt es einen einheitlichen Spesensatz für alle zu verwahrenden Wertpapiere, es gibt keine zusätzlichen fremden Spesen beim Kauf/Verkauf von Aktien & Anleihen.

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