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Neue Finanzbildungsstrategie für Österreich

© BMF Wenzel

Finanzminister Gernot Blümel

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Das Finanzministerium und die Österreichische Nationalbank veröffentlichen einen nationalen Aktionsplan bis 2026 für eine neue Finanzbildungsstrategie.

Finanzminister Gernot Blümel hat am 23. September Österreichs Finanzbildungsstrategie vorgestellt. Der nationale Aktionsplan soll die Finanzkompetenz der Menschen in Österreich stärken und allgemein mehr Bewusstsein für die Themen Finanzen, Kapitalmarkt, Vermögensaufbau und nachhaltige Finanzplanung schaffen. Die OeNB, die Finanzbildung als eines ihrer strategischen Schwerpunkte definiert hat, war bei der Entwicklung der Strategie mit an Bord und wird auch bei der Umsetzung des Aktionsplans – gemeinsam mit dem Bildungs‐ und dem Sozialministerium – unterstützen.

Übergeordnete Ziele und Aktionsplan

Die Finanzbildungsstrategie fokussiert sich auf vier übergeordnete Ziele: (1) die frühzeitige Entwicklung von soliden Prozessen in der finanziellen Entscheidungsfindung und die Vermeidung von Überschuldung, (2) die Förderung einer verantwortungsvollen Finanzplanung für ein langfristiges finanzielles Wohlergehen, (3) die Bewusstseinsbildung und Gewährleistung des Zugangs zu hochwertiger Finanzbildung für alle und (4) die Steigerung der Wirksamkeit von Initiativen zur Förderung der Finanzkompetenz durch Dialog, Koordination und Evaluierung. Unterstützt werden diese Ziele durch 41 konkrete Maßnahmen, die in den verschiedensten Bereichen ansetzen und sowohl Finanzbildung als auch Finanzkompetenz in Österreich stärken werden. Eine konkrete Maßnahme, die aus dem Aktionsplan der Strategie hervorgeht, ist die Etablierung eines Finanzbildungsportals, das der „One‐Stop‐Shop“ für Informationen rund um das Thema Finanzbildung sein wird.

Zielgruppen und Lebensphasenansatz

Gewisse Bevölkerungsgruppen sollen besonders erreicht und priorisiert werden. Dazu zählen Kinder und Jugendliche, junge Erwachsene, Frauen, berufstätige Erwachsene und Privatanlegerinnen und ‑anleger sowie Kleinunternehmerinnen bzw. ‑unternehmer. Neben diesen Zielgruppen generiert die Strategie aber auch viele Maßnahmen, die auf die gesamte Bevölkerung abzielen. Darüber hinaus orientiert sich die Strategie an einem so genannten Lebensphasenansatz. Im Zuge der Strategieentwicklung wurden acht Lebensphasen ausgemacht: Schule, Weiterbildung, erster Beruf, Arbeitsleben, erste große Anschaffung, Vorsorgen für die Zukunft, Familienleben und Ruhestand.

Koordinierungs‐ und Kooperationsgremium Finanzbildung

Zur Abwicklung, Koordinierung und Kooperation der nationalen Finanzbildungsstrategie wird ein Koordinierungs‐ und Kooperationsgremium Finanzbildung gegründet. An der Spitze des Gremiums steht der Finanzbildungsrat, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Finanzministeriums, des Bildungsministeriums, des Sozialministeriums, der OeNB sowie einem Vertreter bzw. einer Vertreterin aus dem privaten Sektor. Eine Vielzahl an nationalen Stakeholdern aus dem Bereich Finanzbildung werden im Rahmen des Koordinierungs‐ und Kooperationsgremiums Finanzbildung gemeinsam am Thema Finanzbildung arbeiten und damit die Umsetzung der Strategie unterstützen und vorantreiben.

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