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Niedrigzinsumfeld verstärkt Trend zu Wertpapieren und nachhaltigen Investments

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Laut einer aktuellen Umfrage der UniCredit Bank Austria steigt das Interesse an Wertpapieren und nachhaltigen Investments vor allem bei BankkundInnen unter 30 Jahren deutlich, Sparprodukte sind aber immer noch die beliebtesten Anlageform.

Die aktuelle von der UniCredit Bank Austria in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage von Marketagent.com zum Anlageverhalten der Österreicherinnen und Österreicher zeigt, dass das Interesse an Wertpapieren auf 33 Prozent (2019: 26 Prozent) und nachhaltigen Investments auf 13 Prozent (2019: 7 Prozent) stark gestiegen ist. Dennoch sind Sparprodukte, trotz der hohen Inflation und der niedrigen Zinsen die häufigste Investitionsform (59 Prozent), verlieren aber an Attraktivität (2019: 63 Prozent). Besonders ausgeprägt sind diese Entwicklungen bei jungen Bankkunden unter 30 Jahren: In dieser Altersgruppe besteht ein deutlich gestiegenes Interesse an Wertpapieren (47 Prozent versus 28 Prozent in der Altersgruppe der über 40-Jährigen) und auch die tatsächliche Nutzung ist höher (27 Prozent versus 20 Prozent). Auch ist das Interesse an nachhaltigen Veranlagungen insgesamt (73 Prozent) und speziell bei Menschen unter 30 Jahren sehr hoch (76 Prozent), Veranlagung nach ethischen Prinzipien werden bevorzugt.

„Unsere aktuelle Umfrage zeigt insbesondere in zwei Punkten einen dauerhaften Wandel der Einstellung bei den Befragten: Wertpapiere werden von den Menschen großteils zur langfristigen Vermögensabsicherung und zur Altersvorsorge genutzt sowie um für Kinder und die Familie vorzusorgen. Weiters stehen nachhaltige Investments und realistische Rendite-Erwartungen keineswegs im Widerspruch. Die Menschen sind zunehmend vom Potenzial nachhaltig agierender Unternehmen überzeugt, daher wollen sie auch in diese investieren“, sagt Robert Zadrazil, Vorstandsvorsitzender der UniCredit Bank Austria.

Das Sparen bei der Bank ist mit 59 Prozent zwar etwas gesunken (2019: 63 Prozent), steht aber noch immer an erster Stelle – wobei nur mehr 36 Prozent Sparen als ein interessantes Investment ansehen. Auch bei den jungen Bankkundinnen und Bankkunden unter 30 Jahren rangieren Sparen (62 Prozent) und Bausparen (38 Prozent) bei der tatsächlichen Nutzung auf den vorderen Plätzen, gefolgt von Wertpapier-Investments mit 27 Prozent. Bei Bankkunden über 40 stehen auch Immobilien mit 22 Prozent relativ hoch im Kurs, im Alterssegment unter 30 Jahren können sich nur 10 Prozent ein Investment in diesem Bereich leisten.

4 Milliarden Euro realer Vermögensverlust bei Einlagen

2020 ist die Sparquote in Österreich von 8,2 Prozent auf 14,5 Prozent gestiegen, zugleich ist der Konsum stark eingebrochen. „Für 2021 erwarten wir einen Rückgang der Sparquote auf etwa 12,5 Prozent, diese liegt immer noch spürbar über den durchschnittlichen 8 Prozent Sparquote vor der Pandemie. Heuer steigt der Konsum wieder an, er hat aber noch nicht wieder das Niveau von 2019 erreicht“, zeigt eine Analyse des Chefökonomen der UniCredit Bank Austria Stefan Bruckbauer. Rund die Hälfte des Geldvermögens in Österreich liegt in Bankeinlagen und knapp unter einem Viertel in Wertpapieren bzw. Versicherungsprodukten.

Allein 2020 war der reale Verlust für Einlagen fast 4 Mrd. Euro und 2021 dürfte er aufgrund der höheren Inflation noch deutlicher ausfallen. Wäre beim Geldvermögen der österreichischen Haushalte der Anteil von Einlagen und Wertpapieren umgekehrt, also rund ein Viertel in Einlagen und die Hälfte in Wertpapieren, dann hätten diese jährlich geschätzt einen realen Ertrag von über 4 Milliarden Euro erzielen können.

„Viele Menschen nehmen den Wertverlust ihres Ersparten nach wie vor in Kauf, ohne aktiv chancenreiche Handlungsalternativen in Betracht zu ziehen. Es ist unsere Aufgabe, hier weiterhin Aufklärungsarbeit zu leisten und die Chancen aufzuzeigen, die der Kapitalmarkt bietet, wenn man auf die Beratung durch Experten setzt“, führt Robert Zadrazil dazu aus.

Hauptmotive für Investitionen in Wertpapiere: Langfristige Vermögensanlage und Vorsorge

Betrachtet man die Motive für die Investition in Wertpapieren fällt auf, dass es den Investoren keineswegs um Spekulation oder kurzfristige Renditen geht. Vielmehr wollen 57 Prozent langfristig höhere Erträge erzielen, 48 Prozent geht es darum, dauerhaft den Erhalt des Vermögens zu sichern. Und auch das Thema Altersvorsorge spielt mit 39 Prozent eine große Rolle. Weitere 25 Prozent wollen mit dem Investment ihre Familie und ihre Kinder absichern.

Deutlich gestiegene Nachfrage nach nachhaltigen Investments

Das Interesse und die Nachfrage an nachhaltigen Investments wird immer höher und hat sich seit dem Jahr 2019 in etwa verdoppelt. Besonders junge Bankkunden wollen, dass mit ihrem Geld etwas für Klima- und Umweltschutz getan wird. 47 Prozent der Befragten (plus 20 Prozent seit 2019) kennen „nachhaltige Veranlagungen“, bei Wertpapierbesitzern sind es sogar 76 Prozent. Die Hauptargumente für ein nachhaltiges Investment sind bei Bankkunden über 40 Jahren die Aussicht auf eine attraktive Rendite (88 Prozent), Anlegen mit gutem Gewissen (79 Prozent) und ein sichtbares Zeichen zugunsten der Nachhaltigkeit zu setzen (69 Prozent).

Kryptowährungen: Nur jede/r Zehnte kennt sich damit aus

Bereits 95 Prozent der befragten Bankkunden unter 30 Jahren geben an, zumindest von Kryptowährungen gehört zu haben, aber nur etwa jeder Zehnte gibt an, sich damit auch gut auszukennen. Auffällig ist, dass vor allem junge Bankkundinnen und Bankkunden stärker an Kryptowährungen interessiert sind und sie auch häufiger nutzen (16 Prozent) als die Gesamtbevölkerung (10 Prozent). „Wir warnen unsere Kundinnen und Kunden vor dem Investment in Kryptowährungen. Diese unterliegen keinerlei Absicherung und sind hochspekulativ. Wer sein Geld mit kalkulierbarem Risiko am Kapitalmarkt chancenreich veranlagen möchte, kann sich hierzu von unseren Beraterinnen und Beratern erstklassig beraten lassen“, so Robert Zadrazil.

Bankberatung: Knapp 80 Prozent wollen sich beraten lassen

„Die Umfrage zeigt deutlich, dass die Beratung durch Expertinnen und Experten in Veranlagungsfragen einen hohen Stellenwert besitzt. Knapp 80 Prozent aller Bankkundinnen und Bankkunden wollen sich beim Thema Veranlagen von Experten beraten lassen. 3 von 4 Wertpapierkunden geben an, im letzten Jahr eine Anlageberatung genutzt zu haben, davon mehr als die Hälfte in einer Bankfiliale (42 Prozent). Ebenso haben 43 Prozent der jungen Bankkunden unter 30 Jahren die Anlageberatung der Banken in Anspruch genommen, 27 Prozent davon in einer Filiale. Als moderne Omnichannel-Bank und um unseren Kundinnen und Kunden gerade in Zeiten von Corona noch mehr Flexibilität und Sicherheit zu bieten, verstärken wir laufend unsere digitalen Kanäle“, führt Robert Zadrazil aus. „Die Videoberatung stellt eine einfache und sichere Alternative zum persönlichen Treffen oder Telefonieren dar und wesentliche Bankgeschäfte können bequem von zu Hause aus erledigt werden.“

Wer die Chancen der Kapitalmärkte nutzen und chancenreich investieren möchte, kann dies zum Beispiel mit dem „FondsSparen“ tun. Schon mit 30 Euro pro Monat kann man in der Bank Austria in Nachhaltigkeitsfonds der Amundi-Ethik-Fonds-Familie investieren.

Bis zu 1,45 Millionen Menschen wollen die Weltsparwoche nutzen

„Dieses Jahr wollen wieder rund 1,45 Millionen Österreicherinnen und Österreicher eine Bankfiliale anlässlich des Weltspartags besuchen – so viele wie vor Beginn der Pandemie. Um den Andrang zu verteilen und den Schutz unserer Kundinnen und Kunden zu gewährleisten, findet heuer wieder eine ganze Weltsparwoche statt. Das bietet die Möglichkeit, sich zusätzlich zu unserem sonstigen Angebot, über die aktuell besten Veranlagungslösungen im Niedrigzinsumfeld beraten zu lassen“, so Robert Zadrazil. Die diesjährige Weltsparwoche findet in den Herbstferien von 25. Oktober bis zum 29. Oktober statt. Um Kindern in schwierigen Situationen ein Lachen zu schenken, spendet die Bank Austria auch dieses Jahr wieder 10.000 Euro an die CliniClowns, mit denen seit vielen Jahren rund um den Weltspartag zusammengearbeitet wird.

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