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OeNB: Finanzielle Risiken des Klimawandels müssen genauer beobachtet werden

Am 4. November fand der von der Bundesministerin Leonore Gewessler einberufene High-Level Round Table zum Thema Klimaexposition österreichischer Finanzportfolios statt – mit interessanten Erkenntnissen.

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Bei dem Round Table wies die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) darauf hin, dass sich aus dem Klimawandel auch Kreditausfallrisiken und andere finanzielle Risiken ergeben könnten. Nur wenn Finanzinstitute und Finanzaufsicht über geeignete Instrumente zur Messung und risikoadäquaten Berücksichtigung von Klimarisiken verfügen, können diese auch angemessen gemanagt werden. Das vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) beim Round Table präsentierte Forschungsprojekt „RiskFinPorto“ zeigt, dass den heimischen Finanzmarktakteuren diese Risiken bewusst sind und noch weitere Maßnahmen erforderlich sein werden, um diese Risiken konkret zu adressieren. Robert Holzmann, OeNB-Gouverneur, betont, dass „die aktuelle Überprüfung der geldpolitischen Strategie der Europäischen Zentralbank (EZB) eine ideale Gelegenheit darstellt, um die Implikationen des Klimawandels auf die Geldpolitik näher zu diskutieren.“ Auch Gottfried Haber, Vize-Gouverneur, ist der Meinung: „Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisken ist nicht nur im Interesse des Klimaschutzes, sondern auch im Rahmen der Risikosteuerung für die Finanzinstitute selbst sowie die Finanzmarktstabilität wichtig. Dabei geht vor allem darum, diese Aspekte im Rahmen der bestehenden Regelwerke und Prozesse vollständig und risikoadäquat zu berücksichtigen.“ Am 25. November wird die OeNB dazu eine aktuelle Studie im Zuge des OeNB-Finanzstabilitätsberichtes veröffentlichen. 

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