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Österreichisches Umweltzeichen: Mit grünen Finanzprodukten gegen den Klimawandel

Mag. Kristina Proksch, Leiterin Umweltcenter und Hubert Pupeter, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Gunskirchen und Gründer des Umweltcenters.
© Umweltzeichen/Christoph Kerschbaum

Mag. Kristina Proksch, Leiterin Umweltcenter und Hubert Pupeter, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Gunskirchen und Gründer des Umweltcenters.

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Mit der kürzlich überarbeiteten Umweltzeichen-Richtlinie für Grüne Finanzprodukte können neben Fonds nun auch Spar- und Giroprodukte ausgezeichnet werden. Erster Lizenznehmer im Rahmen der überarbeiteten Richtlinie ist die Raiffeisenbank Gunskirchen.

Das Österreichische Umweltzeichen steht für eine konsequente Orientierung an Umweltschutz und Nachhaltigkeit und prägt damit seit 30 Jahren die grüne Seite der heimischen Wirtschaft. Die Auszeichnung erhalten jene umweltschonende Angebote aus den Bereichen Produkte, Tourismus, Bildung und Green Meetings & Events, die neben einer Reihe an Umweltkriterien auch hohe Anforderungen an Qualität und Langlebigkeit erfüllen. Bei einer Presseveranstaltung am 25. Juni 2020 im Austria Trend Parkhotel Schönbrunn zeigten Vertreter von Umweltzeichen‐Lizenznehmern, wie sich wirtschaftlicher Erfolg und umweltfreundliche Betriebsführung miteinander vereinbaren lassen. „Uns war es in Hinblick auf die aktuelle Situation wichtig, Umweltzeichen‐Betrieben mit dieser Veranstaltung die Möglichkeit zu geben, ihre Beispiele vorzustellen, damit auch möglichst viele andere österreichische Unternehmen den Weg aus der Corona‐ und Klimakrise nachhaltig und erfolgreich beschreiten können“, sagte Andreas Tschulik, Leiter der Abteilung Betrieblicher Umweltschutz im Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Infrastruktur und Technologie (BMK).

Ökologische Wende im Finanzbereich

Mit der kürzlich überarbeiteten Umweltzeichen‐Richtlinie für Grüne Finanzprodukte können neben Fonds nun auch Spar‐ und Giroprodukte ausgezeichnet werden. Raphael Fink, Umweltzeichenexperte beim Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat maßgeblich an der neuen Richtlinie mitgearbeitet: „Der Erfolg des Umweltzeichens für Nachhaltige Finanzprodukte verdeutlicht, dass das Thema Nachhaltigkeit endgültig im Mainstream der Finanzwelt angekommen ist. Ohne Finanzbranche kann eine ökologische Wende nicht gelingen – es braucht grüne Finanzierungen und Investitionen, damit die großen Herausforderungen der nahen Zukunft, Stichwort Klimawandel, bewältigt werden können. Dazu kann ein staatliches und daher glaubwürdiges und starkes Label wie das Österreichische Umweltzeichen durch entsprechende Kriterien und Anforderungen einen großen Beitrag leisten.“ Erster Lizenznehmer im Rahmen der überarbeiteten Richtlinie ist die Raiffeisenbank Gunskirchen. „Das um Spar‐ und Giroprodukte erweiterte Umweltzeichen für nachhaltige Finanzprodukte, mit dem wir als erste Bank in Österreich ausgezeichnet wurden, schafft Klarheit und gibt den Anlegern Sicherheit, dass das Geld auch wirklich ökologisch und nachhaltig veranlagt wird“, hob Hubert Pupeter, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Gunskirchen und Gründer des Umweltcenters, die Bedeutung des Umweltzeichens hervor.

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