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Patrick Scheucher, Gründer von Cashy

Patrick Scheucher, Cashy: „Wir sind das größte Online-Portal für kurzzeitige Pfandkredite.“

Im Interview mit ForumF resümiert Patrick Scheucher, CEO von Cashy, einem österreichischen Online-Pfandleiher das Jahr 2022, mit welchem Ziel Cashy gegründet wurde, wie die Expansion nach Deutschland verlief und welche weiteren Schritte geplant sind.

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ForumF: Herr Scheucher, Sie sind der Gründer von Cashy, einem Online-Pfandleiher, der allen eine rasche finanzielle Überbrückung bieten soll. Wie verlief das gebeutelte Jahr 2022 für das Start-up?

Patrick Scheucher: Die Entwicklung von Cashy im Jahr 2022 ist bisher sehr erfreulich. Wir konnten massive Kundenzuwächse verzeichnen und sind in Österreich das größte Online-Portal für kurzzeitige Pfandkredite. Neue Shops in Linz und Innsbruck wurden erfolgreich gelauncht und darüber hinaus haben wir auch unser Abholservice über Kuriere auf mehrere Städte in Österreich ausgeweitet.

ForumF: Wann und mit welchem Ziel haben Sie Cashy gegründet?

Scheucher: Cashy ist in Österreich seit 2019 online. Seitdem haben wir mehr als 30.000 Transaktionen mit einem Volumen von über 18 Millionen Euro über unsere Plattform abgewickelt. Wir bieten eine unkomplizierte und schnelle finanzielle Überbrückung auf Augenhöhe. Pfandleihe haben wir von Start weg digital-first gedacht und konzipiert. Durch diesen Ansatz können Kundinnen und Kunden ganz bequem von zu Hause ihre Gegenstände bewerten lassen und sich dann entscheiden ob sie die Gegenstände vom Kurier abholen lassen oder doch lieber direkt in einen unserer Shops bringen möchten. Gebühren und Fristen sind von Start weg komplett transparent und nachvollziehbar dargestellt. Durch die Digitalisierung eines etablierten Geschäftsmodells hat Cashy den Pfandkredit für neue Zielgruppen zugänglich und salonfähig gemacht. Von der Unternehmerin bis zum Uniprofessor zählen Menschen in allen Lebenslagen zu unseren Kunden.

ForumF: Zuletzt haben Sie Cashy nach Deutschland gebracht. Warum genau in diesen Markt?

Scheucher: Deutschland ist der größte Pfandleih-Markt in Europa. Daher war die Expansion nach Deutschland der logische nächste Schritt für uns. Außerdem gelten in Deutschland ähnlich strenge Verbraucherschutzbestimmungen wie in Österreich. Das war für uns auch ein wichtiges Kriterium.

ForumF: Und wie sehen weitere Expansionsschritte aus?

Scheucher: Für das kommende Jahr planen wir die Ausdehnung des Filialnetzes in Deutschland. Die Expansion in weitere europäische Märkte und auf den weltweit größten Pfandleih-Markt Nordamerika ist auch bereits in Planung.

ForumF: Wie viele Mitarbeitende beschäftigen Sie mittlerweile bei Cashy – im In- und Ausland?

Scheucher: Aktuell beschäftigt Cashy 23 MitarbeiterInnen. Der Großteil davon arbeitet in Österreich, aber wir wollen im nächsten Jahr unseren Service auf ganz Deutschland ausweiten und werden unser Team im Deutschland stark aufstocken.

ForumF: Welche Gegenstände werden Ihrer Erfahrung nach besonders häufig verpfändet?

Scheucher: In 26 Prozent der Fälle wird bei Cashy Elektronik verpfändet, also Smartphones, Tablets, PCs usw. Knapp dahinter folgen Autos mit 25 Prozent. Ebenfalls stark nachgefragt werden Uhren (19 Prozent), Münzen (15 Prozent) und Luxushandtaschen (8 Prozent).

ForumF: Und welche Ziele möchten Sie unbedingt im kommenden Jahr erreichen?

Scheucher: Wir wollen uns 2023 am deutschen Markt etablieren und gleichzeitig auch in Österreich noch mehr KundInnen von unserem digitalen Ansatz der Pfandleihe überzeugen. Wir hören sehr genau auf Kundenfeedback und lassen das rasch in unser Produkt einfließen – also wird es im auch nächsten Jahr wieder einige neue Features und Verbesserungen geben.

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