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Paysafe-Studie: Hoher Aufklärungsbedarf, damit KI-Zahlungen Mainstream werden

Die aktuellen Umfrage-Ergebnisse von Paysafe zeigen das Ausmaß des ungenutzten Potenzials für KI- und Mixed-Reality-Zahlungen.

Künstliche Intelligenz (KI) ist eine jener Technologien, über die im Jahr 2023 am meisten gesprochen wird – und darum erweitern Konsumenten allmählich auch ihr Verständnis für deren Rolle im Zahlungsprozess. Die globale Zahlungsplattform Paysafe hat dazu eine Studie in Auftrag gegeben. Sie zeigt das hohe Potenzial dieser Technologie im Zahlungsverkehr auf, wenn der derzeitige Mangel an Bewusstsein dafür sowie der noch fehlende Komfort in der Nutzung behoben werden.

Nur 9 Prozent der ÖsterreicherInnen nutzen KI-gesteuerte Zahlungstechnologien

Derzeit geben nur 9 Prozent der KonsumentInnen in Österreich (14 Prozent weltweit) an, dass sie KI-gesteuerte Zahlungstechnologien nutzen, während die restlichen 91 Prozent Vorbehalte gegen den Einsatz von KI äußern. 10 Prozent der ÖsterreicherInnen (ebenso 10 Prozent weltweit) bekundeten ihre Bereitschaft, in den nächsten zwei Jahren KI-gesteuerte Zahlungen zu nutzen, wenn sich diese etablieren. Dagegen fühlen sich 25 Prozent (17 Prozent weltweit) mit KI-gesteuerten Zahlungstechnologien nicht wohl. Bis auf Weiteres gibt knapp ein Viertel (22 Prozent in Österreich, 24 Prozent weltweit) an, mehr über die Sicherheitsvorkehrungen wissen zu wollen, um sicher zu sein, dass Daten nicht missbraucht werden. Mehr als ein Drittel (34 Prozent in Österreich, 35 Prozent weltweit) gab an, noch nicht genug über KI-gesteuerte Zahlungstechnologie zu wissen, um sich damit wohlzufühlen.

Viele KonsumentInnen gaben ihre Nutzung anhand von Beispielen aus dem realen Alltags-Leben an, etwa KI-gestützten Kassen (60 Prozent in Österreich, 58 Prozent weltweit), Smart Wallets (48 Prozent in Österreich, 52 Prozent weltweit) oder Zahlungs-Chatbots (46 Prozent in Österreich, 50 Prozent weltweit). Auf die Frage, wie bewusst sie sich des Einsatzes von KI durch Händler sind, gab etwa ein Drittel der Konsumenten an, ziemlich viel oder viel darüber zu wissen: Anwendungen wie Betrugserkennung (28 Prozent in Österreich, 35 Prozent weltweit), Kundenrisikobewertung (27 Prozent in Österreich, 33 Prozent weltweit), Verbrauchertrends (29 Prozent in Österreich, 36 Prozent weltweit) und Personalisierung des Zahlungserlebnisses (29 Prozent in Österreich 36 Prozent weltweit).

Rob Gatto, Chief Revenue Officer bei Paysafe, erklärt dazu: „Angesichts der unmittelbar spürbaren Auswirkungen von KI, die wir in den letzten Monaten gesehen haben, ist es verständlich, dass Konsumenten Bedenken haben, eine solche Technologie bei der Bezahlung zu verwenden. Um eine breitere Akzeptanz zu fördern, ist es entscheidend, das Bewusstsein und das Verständnis der Konsumenten für KI-gesteuerte Zahlungstechnologien und deren Funktionsweise zu verbessern. Zahlungsdienstleister und Händler müssen die Nutzer über die Vorteile von KI-gesteuerten Zahlungen aufklären, wie z. B. reibungslosere Abläufe, Komfort und Sicherheit, um diese Barrieren abzubauen. Es ist wichtig, Datenschutz- und Sicherheitsbedenken direkt anzusprechen, ebenso wie das wachsende Bewusstsein der Konsumenten über den Einsatz von KI zur Risikobewertung, Betrugserkennung und Personalisierung.“

Mixed Reality-Zahlungen kaum in Österreich angekommen

Die Studie zeigt auch, dass bei Mixed Reality – AR (Augmented Reality) und VR (Virtual Reality) Zahlungen – die Akzeptanz in Österreich mit nur 1 Prozent bzw. 2 Prozent (3 Prozent weltweit) zwar noch gering ist, die Bedenken wegen der Sicherheit der Technologie aber minimal sind: Nur 19 Prozent der österreichischen KonsumentInnen (12 Prozent weltweit) gaben an, dass sie AR oder VR nicht zum Kauf von Waren verwenden würden, weil sie nicht sicher erscheinen.

Eine beträchtliche Anzahl von Konsumenten scheint hierzulande offen für die Technologie zu sein: 30 Prozent (27 Prozent weltweit) gaben an, sich vorstellen zu können, VR zu nutzen, und 28 Prozent (in Österreich und weltweit) gaben an, dass sie sich vorstellen können, AR zu nutzen, wenn diese Technologien breiter verfügbar werden und sie mehr darüber erfahren. Parallel dazu war etwas mehr als ein Viertel der Befragten (26 Prozent in Österreich und weltweit) bereit, im Metaverse Geld auszugeben.

Gatto fügt hinzu: „Wenn es um AR- und VR-Zahlungen geht, sind Wissen und Wohlfühlen mit der Technologie offenbar geringe Hindernisse für die Akzeptanz. Da sich die Technologie-Giganten so stark auf diesen Bereich konzentrieren und neue Headsets auf den Markt kommen, könnten wir einen schnellen Anstieg des Mixed-Reality-Handels erleben, sobald die Technologie breiter verfügbar ist.”

In Kooperation mit

FMVÖ

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